SpeedRunners

Auf der Suche nach einem neuen Laufverein in Pforzheim oder dem Enzkreis ? Es gibt rund 120 Sportvereine in Pforzheim ... und seit 2020 noch einen "e.V."  mehr.
 

NEUES  von den SpeedRunners




Masters DM 2024 in Erding: Ilona Fenske hat über 200 m und 400 m gemeldet.


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30.05.24 - Ilona Fenske ist auf dem Weg zur BW-Masters-Meisterschaft am 08./09. Juni in Heidenheim. Dort ist sie für die 100 m*, 200 m und 400 Meter gemeldet. Über 100 Meter allerdings mit 16,39 Sekunden - ihrer letztjährigen Bestzeit. Anstatt mit ihren 16,24 Sekunden die sie vor knapp zwei Wochen in Königsbach lief. Womit sie die DM-Masters- Qualifikation nur um 0,14 Sekunden verpasst hatte. Aber was soll die in der nationalen W55-Bestenliste vor ihr liegende Nicola Iwanowski sagen, sie verpasste mit 16,11 sec. die DM-Norm um 0,01 Sekunden. Da ist der DLV sehr streng.

Nur eine Woche später sind dann sehr früh in der Saison die deutschen Meisterschaften der Masters-Athleten/innen (ab W/M 35) in Erding angesagt. Dafür ist Ilona Fenske sowohl über 200 Meter (34,50 sec.) mit 33,96 sec., als auch über 400 Meter (82,00 sec.) mit 80,96 Sekunden qualifiziert und gemeldet.


18.05.24 - Die Qualifikations-Uhr tickt, denn es sind nur noch vier Wochen bis zur Masters-DM (ab W/M 35) im bayrischen Erding (14. - 16. Juni). Damit sind die nationalen Meisterschaften zwei Monate früher wie 2023, womit dann natürlich die Möglichkeiten begrenzt sind die jeweiligen Normen zu erreichen. Da kommen dann selbst die BW-Meisterschaften der Masters (08./09. Juni in Heidenheim) zu spät für eine Qualifikation, denn der DM-Meldeschluss ist bereits am 02. Juni. Nun, es gäbe noch die Möglichkeit bis 11. Juni 16:00 Uhr nachzumelden. Kostet aber die Kleinlichkeit von 100,00 € zusätzlich.

Aus der Not machte Ilona Fenske eine Tugend und absolvierte am Samstag in Königsbach erneut einen Doppelstart über 100 m und 200 Meter. Und wie ... über 100 Meter pulverisierte sie bei leichtem Rückenwind von +0,4 m/s mit 16,24 Sekunden ihre bisherige PB um 0,15 Sekunden. Noch so ein Sprung und sie hätte die DM-Qualifikation von 16,10 Sekunden auf der Habenseite. Aktuell liegt sie damit auf Rang 18 der W55, als Beste der Nicht-Qualifizierten. Die DM-Qualifikation hat sie jedoch auf jeden Fall über die 200 Meter (34,50 sec.). Rund zwei Stunden nach ihrem 100 Meter-Lauf konnte sie die, nach 33,96 Sekunden zwei Wochen zuvor, mit 34,08 Sekunden erneut eindrucksvoll bestätigen.

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04.05.24 - Dinge wiederholen sich, so auch die Starts von Ilona Fenske. Wie im letzten Jahr, so nahm sie auch dieses Jahr eine Woche nach ihrem Saisoneinstieg in Königsbach nun die 100 m und 200 m in Bad Schönborn-Mingolsheim, innerhalb von nur eineinhalb Stunden, in Angriff. Die 100 m standen unter keinem guten Stern, denn ein Gegenwind von -2,9 m/s war alles andere als optimal. Was sich dann natürlich in Ihrer Zeit von 16,78 Sekunden klar abzeichnete, denn damit war sie 3/10 Sekunden langsamer wie eine Woche zuvor in Königsbach. Aber wie heißt es so schön "eine schlechte Generalprobe ist ein gutes Omen für die Premiere". Und Premiere bedeutet im Fall von Ilona Fenske, der erste 200er in 2024. Und es lief, denn diesmal war es mit -0,1/m fast windstill, ok Rückenwind wäre natürlich noch besser gewesen. Mit 33,96 Sekunden konnte sie die Qualifikations-Norm (34,50 sec.) für die in sechs Wochen stattfindende Masters-DM in Erding deutlich unterbieten. Zudem kam sie bis auf 0,1 Sekunden an ihre PB vom 11.07.2021 heran.

Der Wind ist ein entscheidender Faktor auf den Sprintstrecken                                             Zum vergrößern - bitte anklicken


04.05. / 01.05.24 - Am "Tag der Arbeit" war bei Jarunee und Ralf Seifert "Laufarbeit" angesagt, aber wo? Im 130 Kilometer entfernten Aalen-Unterkochen sind sie fündig geworden, denn dort war beim "Kocher-Cup" u.a. ein 10er angesagt. "Kocher-Cup", das hört sich nach was großem an, insbesondere weil er schon zum 17. mal stattfand. Insgesamt waren jedoch lediglich 92 Bambinis/Schüler/innen, 90 beim Fünfer und gerade mal 65 Läufer/innen beim Zehner zu Gange. Die geringe Teilnehmerzahl erklärt sich vielleicht durch die Beschaffenheit des Rundkurses von 2,5 Kilometer mit 30 Höhenmeter, also beim 10er mussten bei vier Runden somit 120 HM gemeistert werden. Auf der anderen Seite lockte da eventuell ein Platz auf dem "Treppchen". Man(n, Frau) musste ja nur gegen die laufen, die vor Ort waren. Jarunee Seifert erfüllte nach 62:23 Minuten das Soll mit Rang drei in der W40. Ralf Seifert (55:47 Minuten) hatte hingegen das Pech, das er als 59jähriger in der M50 gewertet wurde und in der Klasse lief mit 14 Finishern quasi jeder fünfte Teilnehmer.

In Mühlacker absolvierte Uwe Mayer seinen zweiten Start in der M60 - mit Erfolg, denn nach 47:46 Minuten lief er auf den Silberrang in der neuen Altersklasse. Vor zwei Jahren fehlten ihm (48:28 min.) noch acht Sekunden zu Rang drei der M 55. Der Rundkurs des 10ers (zwei Runden) in Mühlacker ist nicht besonders attraktiv, teilweise führt er in der Pampa an der Bahnlinie entlang. Dazu kommen noch zwei kräftige Anstiege, insbesondere beim überqueren der Bahnlinie. Dafür ist in der Fußgängerzone und im Start-/Zielbereich ordentlich Stimmung. Das wirkt sich insbesondere bei den Schüler/innen/ Bambini-Läufen aus, an denen in vier Rennen total 696 Kids teilnahmen. Schau ich nach Pforzheim - da waren es 2023 mit 242 Kids in sechs Renen gerade mal ein gutes Drittel. Allerdings lockten in Pforzheim der FunRun (4,6 km) und der "Hauptlauf" (9,3 km, wer kommt auf solche Streckenlängen?) im letztem Jahr 1.336 Läufer/innen an. In Mühlacker überquerten bei den fünf und zehn Kilometer in diesem Jahr zusammen 589 die Ziellinie.

Kein Fahrrad, sondern ein "Freund und Helfer" führte die Läuferschar in Mühlacker an. Danach ein E-Auto des Hauptsponsors (MAHLE) und erst dann das Führungs-Fahrrad mit dem späteren Sieger (Sebastian Kienle) im Schlepptau. Nicht gut war der Start des Fünfers, zehn Minuten nach dem Zehner. Uwe kämpft sich da gerade durch die Überrundeten.

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27.04.24 - Pünktlich zur traditionellen Bahneröffnung der "LG Stein-Eisingen" boten sich den rund 250 Athleten/innen aus 19 Vereinen bei rund 20 Grad und Sonnenschein nahezu perfekte Wettkampfbedingungen. Die zwei Wochen zuvor waren wettermäßig ja alles andere als frühlingshaft. Den Großteil der Veranstaltung stellten die Kids ab w/m 12, die über 75 m, Weitsprung, Ballwurf und Hochsprung zu Gange waren. Ab w/m 14 ersetzten dann die 100 m die 75 m und die Kugel den Ballwurf. Also demnach eine Leichtathletikveranstaltung, bei der die Laufdisziplinen auf maximal 100 m beschränkt waren.

Nun 100 Meter, die boten sich an für den Saisoneinstieg von Ilona Fenske. An gleicher Stelle absolvierte sie Ende Juli 2023 ihren fünften und letzten 100 m-Lauf im vergangenen Jahr. Damals blieb die Uhr für sie bei 16,46 sec. stehen. Nach neun Monaten "Pause" konnte Ilona Fenske nahtlos und respektabel an diese Leistung anschließen, denn mit 16,49 Sekunden blieb sie gerade mal 0,03 sec. über der Leistung von Juli 2023 und nur 0,10 sec. über ihrer PB. Und das bei Gegenwind. Da hat sich ihr Trainingslager mit ihrer Trainingskollegin, Anke Anstett, sehr positiv ausgewirkt. Nicht zuletzt, weil Ilona Fenske erstmals über 100 Meter im direkten Vergleich Anke Anstett bezwingen konnte, wenn auch nur um 0,08 Sekunden.

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20.04.24 - Wie bereits im vergangenen Jahr weilten Jarunee und Ralf Seifert eine Woche auf der Baleareninsel Mallorca. Dabei haben sie erneut das sehr hügelige Hinterland der Insel bei ausgiebigen Wanderungen erkundet. So nebenbei war dann auch wieder ein Start beim 10-Kilometer-Lauf in "Magaluf" geplant. Der Ort mit rund 4.500 Einwohnern liegt rund 20 Kilometer südwestlich von Palma de Mallorca. Am Samstag um 18:00 Uhr waren dann mindestens 1.000 Menschen mehr im Ort, nicht als Touristen, sondern jeweils rund zur Hälfte davon beim Halbmarathon und beim 10er zu Gange. Noch leicht geschlaucht von ihren Wanderungen konnten Januree und Ralf nicht ganz an ihre Leistungen vom Vorjahr anknüpfen. Zudem gab es eine Streckenänderung, so das am Ende 10,2 Kilometer auf dem Wendepunktkurs absolviert werden mussten. Ralf war im Ziel mit 53:59 min. deutlich in der ersten Hälfte der 445 Finisher beim 10er platziert und Jarunee hat mit 59:38 min. immerhin noch 171 Läufer/innen auf Distanz gehalten. Letztendlich stand aber der Spaßfaktor im Vordergrund und der war, nicht zuletzt dank zahlreicher Zuschauer, auf jeden Fall gegeben.

Der Sieger, Adrián Guirado (Jg. 1992), passierte die Ziellinie nach 31:46 min. und bei den Frauen dominierte Geneviève Lalonde (Jg. 1991) mit 37:50 min. Die rote Laterne, Eric Osayande (Jg. 1983) war wesentlich gemütlicher unterwegs, nämlich genau 1:43:31 Stunden. Vermutlich begleitete er seine Mutter, Muriel (Jg. 1956), die fünf Sekunden vor ihm lag. Oder vielleicht hat seine Mutter ihn begleitet ;-) ...


Urlaub auf Mallorca haben Jarunee und Ralf Seifert mit einem 10-Kilometer-Wettkampf in Magaluf verbunden, wie 2023.

Fotos: Carretera d'es Capdellà CP 07184 Calvià – Mallorca (Facebook)                              Zum vergrößern - bitte anklicken


14.04.24 - Im Stutenseer Ortsteil Blankenloch fand der 17. Stutenseer Stadtlauf der TSG Blankenloch statt. Mit im Angebot: Bambini,- Schülerläufe, sowie 5 und 10 Kilometer. Dabei hat der Begriff "Stadtlauf" keinerlei Bedeutung, denn die Streckenführung war außerhalb des Ortes, vorbei am Vogelpark, Obst- und Gartenbauverein, Schützenhaus und Geflügelzucht. In den Anfangsjahren waren jedoch Start und Ziel tatsächlich noch in der Ortsmitte. Ein Schelm der dabei Parallelen zu Pforzheim sieht.

Knapp insgesamt 500 Läufer/innen waren vor Ort im Laufeinsatz davon rund die Hälfte beim 10er. Ralf Seifert war einer der 127 Finisher, die die fünf Kilometer in Angriff genommen haben. Der Sieg ging an den 16-jährigen Max Birk (LG Region Karlsruhe) in respektablen 16:37 Minuten. Ralf Seifert ist Jahrgang 1965 und mit Teenagern wollte und konnte er sich nicht messen. Nichtsdestotrotz passierte er nach 25:26 Minuten die Ziellinie, so schnell war er über die fünf Kilometer seit Februar 2022 nicht mehr. Also, der 10er am 20. April in Magaluf / Mallorca kann kommen.

Übrigens, Ralf Seifert hatte im September 2007, im Alter von 42 Jahren, keine Angst vor großen Namen. Im italienischen Riccione war er bei der Masters-WM über 5.000 und 10.000 m am Start. Bei 25 Grad im Schatten, den es aber nicht gab.

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30.03.24 - Frauenpower war angesagt beim "Osterlauf" des LCH Haßloch, denn die "Herren der Schöpfung" sahen sowohl bei den 7 km, als auch beim Halbmarathon richtig alt aus. Bei beiden Distanzen ging der jeweilige Gesamtsieg an das weibliche Geschlecht. Bei den sieben Kilometern dominierte die 45-fache Deutsche Meisterin Sabrina Mockenhaupt (Jg. 1980, LAV Stadtwerke Tübingen), die nach 25:43 Minuten und damit eine Minute vor dem ersten Mann (Tom Baak, Adidas Runners Berlin), die Ziellinie vor der Haßlocher Pferderennbahn überquerte. Wobei Annika Leineweber (26:05 min, Salzburg) Tom Baak sogar noch auf Rang drei im Gesamtfeld verdrängte. Beim Halbmarathon, der in drei Runden zu absolvieren war, ging der Gesamtsieg an Tanja Hellmann (LG Rülzheim) in 1:20:26 Stunden. Jan Fuhrmann (LLG Wonnegau) folgte mit deutlichen Abstand nach 1:21:51 Stunden.

Was Sabrina Mockenhaupt zu einem Start in Haßloch bewegt hat ist ein Rätsel. Es gab nämlich, neben Osterhasen für alle Platzierten, keinerlei Preise und die Strecke war alles andere als attraktiv. Rund drei Kilometer der Sieben-Kilometer-Runde bestanden aus einem kerzengeraden teilweise matschigem Waldweg. Zudem waren die Teilnehmerfelder, mit 110 Finishern (7 km) und 67 Läufer/innen (21,1 km) sehr übersichtlich. Dazu gesellten sich noch 105 Schüler/innen und Bambinis.

Die SpeedRunners Ralf Seifert und Herbert Jähtzen waren auch dabei, die bei den sieben Kilometern zudem ihren Spaß hatten. Mit der kleinen Einschränkung, das Ralf Seifert unterwegs mal einen Abstecher ins Gebüsch machen musste, wobei er leider den Kontakt zu einer weiblichen Dreier-Gruppe verlor, die zuvor genau sein Tempo liefen. Letztendlich hakte er den Wettkampf als Tempo-Dauerlauf ab, bzw. als Vorbereitung auf seinen 10er in drei Wochen in Magaluf / Mallorca. Im Ziel blieb die Uhr dann nach 39:27 Minuten für ihn stehen. Unter ferner lief - Herbert Jähtzen, nach 44:11 Minuten im Ziel.

Sabrina Mockenhaupt bei der 10-Kilometer-DM 2014 in Düsseldorf (34:12 min) und der 10-Kilometer-DM in 2015 in Bad Liebenzell (32:59). Mit mittlerweile 43 Jahren dominierte sie als Gesamtsiegerin (25:42) in Haßloch bei den 7 Kilometern. Apropos "rennen", Die Haßlocher Galopprennbahn war auf der Höhe von Start und Ziel. Auf deren Gelände fanden die Startnummernausgabe, Umkleide, Bewirtung und die Siegerehrung statt, das jedoch einem "Lost Place" gleicht.

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17.03.24 - Frühlingserwachen und Frühjahrsmüdigkeit wurde bei dem Trio der SpeedRunners beim "Rißnertlauf" in Karlruhe-Rüppurr offenbart. Bei idealen äußeren Bedingungen war es der erste Wettkampf im Jahr 2024 für Uwe Mayer, Ralf Seifert und Herbert Jähtzen. Die Gesamtsieger/innen beim 15er waren, wie im Vorjahr, Melina Wolf (57:01 min.) und Simon Stützel (48:43 min., beide LG Region Karlsruhe). Daran wollte sich Uwe Mayer bei seinem Debüt in der M60 nicht messen, sondern an seiner letztjährigen Laufzeit von 1:11:34 Stunden. Die Ziellinie überquerte er nach 1:13:08 Stunden, womit er absolut nicht zufrieden war. Doch letztendlich war er gegenüber letztem Jahr gerade mal fünf Sekunden pro Kilometer langsamer und sein letzter Wettkampf lag immerhin schon über acht Monate zurück. Fazit in Rüppurr - im vorderen Mittelfeld der 272 Finisher platziert und Rang sieben von 23 in der M 60. Demnach doch ein Frühlingserwachen.

Das traf wohl auch auf Ralf Seifert zu der sich mit dem 5er begnügte, den total 226 Läufer/innen absolvierten. Nach 25:46 Minuten im Vorjahr, blieb die Uhr dieses mal bei 26:58 Minuten für ihn stehen. Also nur eine knappe Minute mehr wie 2023 und er war damit deutlich in der ersten Hälfte des Gesamtfeldes platziert. Bei ihm lag der letzte Wettkampf auch schon über fünf Monate zurück. Demnach auch ein Frühlingserwachen. Ganz anders lief es bei Herbert Jähtzen, wobei "lief" schon fast nicht mehr zutraf. Mit 31:06 Minuten war er fast fünf Minuten langsamer als im Jahr zuvor (26:16 min.). Und das bei lediglich fünf Kilometer, also pro Kilometer eine Minute langsamer. Klarer Fall von Frühjahrsmüdigkeit ;-)


31.12.23


03.10.23 - In Wiernsheim findet traditionell am "Tag der deutschen Einheit" der Finallauf des regionalen "Volkslauf-Cup" statt, der dieses Jahr aus sieben Wertungs-Läufen bestand. Leider haben die Organisatoren in dieser Saison eine neue Wertung ins Leben gerufen. Dabei geht Quantität vor Qualität. Das heißt, es gab keine Streich-Resultate mehr, sondern die Ergebnisse (Punkte) von allen sieben Rennen kamen in die Wertung. Das hat nun zur Folge, das in zahlreichen Altersklassen nicht die besten Läufer/innen die Cupwertung gewonnen haben, sondern die die möglichst viele Wettkämpfe der Serie absolviert haben. Zum Beispiel in der M45 war Markus Nippa (3 Siege, 2 mal Zweiter), der mit Abstand beste Läufer. In der Endabrechnung war er dann nur Dritter, weil die vor ihm platzierten einen Lauf mehr, und damit mehr Punkte gesammelt haben. Im Übrigen kamen letztendlich in der Summe lediglich 27 Läufer/innen und 56 Läufer in die Gesamtwertung. Also, das hatte man sich seitens der Organisatoren sicherlich anders vorgestellt.

Jarunee Seifert hat den 3. Oktober jedes Jahr fest für den "Heckengäu-Volkslauf" in Wiernsheim reserviert. Und man kann schon sagen, mit ihren Platzierungen in der Endabrechnung der Cup-Wertung steht sie regelmäßig auf dem "Treppchen". Zuvor kam aber die Laufarbeit, bei der auf der 10 km-Runde total 176 Höhenmeter gemeistert werden mussten. Im Ziel blieb die Uhr nach 62:15 Minuten für sie stehen, womit sie Rang drei der W 40 belegte. In der Cup-Wertung war es dann der Silberrang. Ralf Seifert absolvierte in Wiernsheim seinen zweiten Lauf der Serie. Mehr Starts waren nicht möglich, weil es beim ihm das ein oder andere mal "gezwickt" hat. Mit 58:48 Minuten befand er sich im Mittelfeld der 154 Finisher.

Karten: SFG Serres - zum vergrößern - bitte anklicken


24.09.23 - Philipp Rücker wohnt zwar mittlerweile im Allgäu, dennoch hält er unserem Verein die Treue. Und nach längerer Pause hat er auch mal wieder einen Wettkampf in Angriff genommen. Dabei zog es Philipp Rücker zum "Heiterwanger Seelauf". Heiterwang, wo ist das denn? Nun jeder der einmal über den Fernpass gefahren ist, der hat es zumindest passiert. Denn es liegt an der Bundesstraße zwischen Reutte und Lermoos in Österreich. 

Auf der landschaftlich sehr schönen Laufstrecke mit einer Distanz von 10,4 Kilometer rund um den Heiterwanger See waren auch einige Höhenmeter zu bewältigen. Im Feld der leider nur 77 Finisher verpasste Philipp mit 41:07 Minuten als Gesamtzehnter und Vierter (von 15) der M30 das "Treppchen" (und einen Geschenkkorb) um 54 Sekunden. Neben den 10,4 Kilometer war zudem noch ein "Hobbylauf" über sieben Kilometer im Angebot. Daran nahmen immerhin 150 Läufer/innen teil. Mit Kindern und Jugendlichen kam man dann auf rund 340 Teilnehmer/innen. Das hört sich jetzt nicht viel an, man muss aber bedenken das der auf 994 Meter gelegene Ort nur 539 Einwohner zählt. Dieses Dorf veranstaltet den Lauf seit nunmehr 51(!) Jahren. Und bei der Siegerehrung wird u.a. auch noch ein Mountainbike verlost.

Ach ja, da gab es noch eine Mannschafts-Wertung die völlig aus dem Rahmen fällt. Hier platzierten sich nicht die drei schnellsten Teilnehmer/innen eines Teams. Sondern - aus der Addition der Zeiten aller 150 Läufer/innen des Hobbylaufes und der 77 Akteure die rund um den See liefen wird eine Durchschnittsgeschwindigkeit pro Kilometer errechnet. Die Platzierung der Dreier-Teams richtet sich dann danach welches Team (mit seinem Durchschnitt) diesem Schnitt pro Kilometer am nächsten kommt. Dabei zählen natürlich schnellere, aber auch langsamere Zeiten. Sehr speziell!

Fotos: SV Reutte, Tourismusverband Heiterwang, Kartenmaterial: Land Tirol - zum vergrößern, bitte anklicken


10.09.23 - In Bad Liebenzell fanden die diesjährigen deutschen Meisterschaften im 10 km-Straßenlauf statt. Zwar waren keine Läufer/innen der SpeedRunners am Start, doch eine so hochkarätige Laufveranstaltung vor unserer Haustüre sollte schon ein paar Zeilen und Fotos wert sein. Im Übrigen waren sowieso nur drei Athleten/innen aus dem LA-Kreis Pforzheim mit dabei, wobei es noch eine DNF gab.

Aber auch als Zuschauer bekam man auf dem Rundkurs von 2,5 Kilometer, der viermal absolviert werden musste, sehr viel geboten. Schließlich war das Who is Who der nationalen Straßenlauf-Szene vor Ort. Angeführt vom Marathon-Europameister 2022, Richard Ringer (2:10,21 Std., LC Rehlingen) bis hin zur 45fachen deutschen Meisterin Sabrina Mockenhaupt (LV Pliezhausen 2012). Richard Ringer wurde seiner Favoritenrolle gerecht, indem er sich in 29:23 min. den Gesamtsieg, sowie den DM-Titel holte. Sabrina Mockenhaupt konnte ihren Sieg von 2017 an gleicher Stelle nicht wiederholen. Als mittlerweile 42jährige finishte sie jedoch schon auf Gesamtrang 17 mit 35:20 min., womit sie souverän die W 40 gewann und DM-Titel Nr. 46 auf der Habenseite hatte.

Insgesamt waren fast 600 Läufer/innen (von 16 bis 88 Jahre) in Bad Liebenzell am Start, davon rund ein Drittel Frauen. Die Startzeiten der drei Rennen, um 11:00 Uhr (Männer, M U23, MJ U18/20, sowie Masters M 35 - M 45), um 12:00 Uhr (Frauen, WU 23, WJ U 18/20, sowie Masters W 35 - W 45) und um 13:15 Uhr (M 50 - M 90, W 50 - W 90), waren bei Temperaturen bis zu 28 Grad im Schatten (den es kaum gab) alles andere als Athletenfreundlich. Und auch die Startgebühren von 42,00 €, bzw. 29,00 € für die U 18/20, für einen Zehner sind grenzwertig, bzw. schon darüber. 2010 waren es übrigens noch 23,00 €.

Links - Start Lauf 1, Mitte - Der Vizemeister, Aaron Bienenfeld (Nr. 9, 29:29, SSC Hanau-Rodenbach) vor Richard Ringer (Nr. 99), Markus Görger (verdeckt) und dem DM-Vierten Jonathan Dahlke (29:45, TSV Bayer Leverkusen), Rechts - Markus Görger (Bronze, 29:37, LG Region Karlsruhe)

Links - Start Lauf 2, Mitte - Domenika Mayer (32:22, LG Telis Finanz Regensburg) wurde deutsche Meisterin vor ihrer hinter ihr laufenden Vereinskollegin Miriam Dattke (32:28), Rechts - Dritte wurde Deborah Schöneborn (33:26 min, SCC Berlin)

Links - Start Lauf 3, Mitte - Markus May (34:51, M 50, Milers Colonia 2020) sah niemand hinter sich, mit 16 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten holte er sich den Gesamtsieg, Rechts - Christine Ramsauer (40:59, W 55, DJK Allersberg) finishte als erste Master-Läuferin, auch deutlich mit 17 Sekunden vor der Zweitplatzierten

Bei den tropischen Temperaturen mussten Sanitäter, Rettungswagen, oder die Feuerwehr sehr oft erste Hilfe leisten. Insbesondere wegen Kreislaufproblemen, aber auch Stürzen und sogar einer Reanimation. Dabei kam es dann zwangsläufig auch zu Behinderungen während der Rennen.

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12. / 13.08.23 - Man (Frau) hat unterschiedliche Beweggründe um Sport zu treiben. Die einen wollen "nur" etwas für ihre Gesundheit und/oder Fitness tun, andere haben Spaß an der Bewegung und wieder andere möchten sich auch im Wettkampf messen. Eine die zu letzteren zählt ist Ilona Fenske, die am Wochenende als erstes aktives Mitglied der SpeedRunners bei einer Masters-DM am Start war. Diese fand im Mönchengladbacher Grenzlandstadion statt. Allerdings stand vor der Teilnahme die Hürde einer Qualifikation. Die konnte Ilona Fenske in ihrer AK 55 über 200 Meter im Vorfeld gleich mehrmals unterbieten. Des Weiteren gelang ihr das auch einmal über 400 Meter.

In Mönchengladbach traf sich die Elite der deutschen Masters-Leichtathleten/innen von 35 bis 91(!) Jahre. Keine Angst vor "großen Tieren/Namen" hatte Ilona Fenske. Sie hatte sich für die Masters-DM qualifiziert, demnach stand seit Wochen ihr Doppel-Start in Mönchengladbach fest. Wer schon mal einen Lauf über 100, 200, oder 400 Meter im Stadion verfolgt hat, der hat sicherlich festgestellt das die mittleren Bahnen vier und fünf die besten sind. Diese werden aber nicht zugelost, sondern nach Meldezeiten vergeben. Die schnellsten kommen auf die Bahnen vier und fünf, dann folgen Bahn drei und sechs, zwei und sieben und schließlich eins und acht. Am Samstag musste Ilona über 400 Meter leider auf der Außenbahn acht starten, so das sie während des Rennens sehr lange keinerlei Überblick hatte, was "hinter" ihr geschah, insbesondere sah sie "Ihre" Konkurrentin, die auf Bahn eins lief, durch die Kurvenvorgabe sehr spät. Fazit - nicht zufrieden, aber Hauptsache der Start hat geklappt und ihre Endzeit von 83,47 Sekunden lag auch nur 1,47 Sekunden über der DM-Qualifikation. Und, es gab zwar keine Medaille, aber eine DM-Urkunde.

Einen Tag später, Krone gerichtet und die 200 Meter in Angriff genommen. Hier war sie im ersten von zwei Läufen auf Bahn sieben am Start. War besser, aber auch nicht optimal. Das zeigt die Tatsache, das die Läuferinnen auf Bahn zwei, sieben und acht langsamer waren wie ihre Meldezeiten, im Gegensatz zu den restlichen Bahnen. Bahn eins blieb frei. Mit ihrer Laufzeit von 34,39 Sekunden war sie beim Saison-Höhepunkt eventuell auch nicht zufrieden, dennoch hat sie damit die DM-Quali von 34,50 Sekunden erneut unterboten. Abschließend muss angemerkt werden, das eine Masters-DM sehr strenge Richtlinien hat. Vor Ort muss unter anderem spätestens 90 Minuten vor dem Start eine sogenannte Stellplatzkarte abgegeben werden. Wer das verpasst ist raus. Das gleiche gilt für den "Callroom", indem man sich 10 - 15 Minuten vor seinem Start einfinden muss. Einfach zum Start schlendern geht auch nicht, sondern die jeweilige Startgruppe wird zum Start geführt. Das sorgt natürlich für zusätzliche Nervosität. Letztendlich finden auch Dopingkontrollen statt.

Fotos: Collin Haug - zum vergrößern - bitte anklicken


29.07.23 - Unsere Sprinterin Ilona Fenske absolvierte mit 100 und 200 m wieder einen Doppelstart, diesmal in Königsbach. Eigentlich hätte man schon am Freitag, also 24 Stunden vor Ihrem Start, darüber berichten können. Wie bitte? Nun ja, fünfmal nahm sie dieses Jahr bisher die 100 m in Angriff und fünfmal lief sie eine mittlere 16er Zeit. Am Samstag in Königsbach 16,46 Sekunden. Bei den 200 m sieht es ähnlich aus, jedoch mit dem wesentlichen Unterschied, das sie bei fünf Starts viermal die Qualifikation zur Masters-DM von 34,50 Sekunden unterbot. Bei 34,46 Sekunden blieb für sie die Uhr in Königsbach stehen. Schaun wir mal, ob sie in zwei Wochen bei der Masters-DM in Mönchengladbach diese Leistungen erneut bestätigen, oder sogar verbessern kann.

mein Fazit der Veranstaltung - viele Helfer/innen, Zeitplan perfekt eingehalten, schnelle live-Ergebnisse, Urkunden für alle  und nicht zuletzt Kaffee und Kuchen fast zu Selbstkostenpreisen. Aber leider beschränkten sich die Ansagen auf eine Begrüßung und emotionslose Siegerehrungen. Keinerlei kommentieren der Rennen, was sich insbesondere bei den 2.000, 3.000 und 5.000 Meter angeboten hätte. Von musikalischer Unterhaltung ganz zu schweigen. Es muss ja nicht gleich so zugehen wie bei der "langen Laufnacht" in Karlsruhe. Dabei beklagt man sich zugleich, das die Volkslauf-Szene nicht den Weg ins Stadion findet. Also ehrlich bei fast jedem "Kirmeslauf" (ohne Wertigkeit) in der Region ist mehr Stimmung. Weil es dort auch immer mal wieder einen "Event"-Charakter gibt. Gab es in Königsbach auch schon, aber lang ist es her ...

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23.07. / 09.07.23 - Die absolut größte Teilnehmerzahl in Sachen Stadion-Leichtathletik im LA-Kreis Pforzheim hat die Kreis-Meisterschaft Einzel, bei der unter anderem die Lauftrecken von 100 m bis 1.500 Meter ausgetragen werden. Bei der Veranstaltung waren rund 340 Athleten/innen aus über 30 Vereinen mit insgesamt fast 900 Einzelstarts zu Gange.

In unseren Farben waren es Ilona Fenske und Olesia Trubkulova, die sich jedoch mit jeweils einem Start begnügten. Olesia gab über 800 Meter ihr Bahndebüt, nachdem sie beim Pforzheimer Citylauf bereits Ihr Lauf-Debüt für die SpeedRunners gegeben hatte. Nun also zwei Stadionrunden. Im Training hatte Olesia schon Tempoläufe über 400 und auch 800 Meter absolviert, aber ein Wettkampf ist halt was anderes. Leider hatte sie (und alle anderen natürlich auch) mit starkem Gegenwind auf der Gegengeraden zu kämpfen. Am Ende standen dann zufriedenstellende 3:15,70 Minuten zu Buche.

Ilona "ist auf einem guten Weg" zur Masters-DM nach Mönchengladbach, wo sie über 200 und 400 Meter an den Start gehen wird. Anfang des Monats meisterte sie innerhalb von 90 Minuten in Neckarsulm einen Doppelstart über diese zwei Disziplinen. Die kurze Pause und die vorhandene Hitze waren dann doch zu viel des Guten. Was aber jammern auf hohem Niveau war, denn Ilona hat ihre persönliche Messlatte mittlerweile deutlich angehoben. Die 200-Meter-Zeit von 34,34 Sekunden war erneut eine Bestätigung ihrer Qualizeit für die Masters-DM. Und mit den 83,08 Sekunden für die Stadionrunde lag sie auch lediglich 1,08 Sekunden über der DM-Qualifikation.

Bei der Kreis-Meisterschaft begnügte sich Ilona Fenske mit einem Start über 200 Meter. Was des einen Leid (Rücken-, aber auch Gegenwind bei Olesia) ist des anderen Freud, nämlich mit + 3,0 m/s zu starker Rückenwind bei Ilona. Doch nur + 2,0 m/s sind erlaubt. Was solls, ihre Qualifikation hatte sie schon und so schob es sie zu einer neuen persönlichen Bestzeit von 33,60 Sekunden.


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22.07.23 - In Nöttingen war mit dem "Ranntallauf" Station Nummer sechs von sieben des diesjährigen regionalen Volkslauf-Cup. Aus der Sicht des Schreibers hat neben dem sogenannten "City-Lauf" im Pforzheimer Enzauenpark nur der "Hesselauf" in Bad Liebenzell eine nennenswerte Teilnehmerzahl in Sachen Cup-Wertung. Der Liebenzeller Lauf lag mit 168 Läufer/innen knapp 50 Prozent über der Nöttinger Finisherzahl von 114. Der "Keibellauf", der "Gaißeschennerlauf" und der "Wild & Run" blieben alle im zweistelligen Bereich in Sachen Hauptlauf der jeweiligen Veranstaltung. Das liegt wahrscheinlich nicht zuletzt an der Topografie der Läufe mit bis zu 256 Höhenmeter. Während Bad Liebenzell und Pforzheim mit ihren sechs bzw. vier zu absolvierenden Runden auch nicht das Gelbe vom Ei sind, aber sie bieten eine flache Laufstrecke an. Wenn man dann noch berücksichtigt, das zum Beispiel in Nöttingen knapp 30 Prozent der Läufer/innen entweder für den TV Nöttingen oder den SV Oberollbach am Start waren, dann ist das Interesse bei der übrigen Läuferschar als sehr gering einzustufen. Das ist nicht als Kritik an die jeweiligen Ausrichter zu verstehen, die engagieren sich allesamt vorbildlich für ihre Veranstaltung. Aber für größere Teilnehmerfelder braucht es scheinbar bessere (flachere) Laufstrecken. Was letztendlich auch den Vereinskassen gut tut.

Genug gemeckert. Man (Frau) muss nur gegen die antreten, die auch mitlaufen. So konnten sich in Nöttingen, dank einer 5er-Altersklassen-Wertung, über 50 Akteure (von 114) über einen Preis freuen. Eine davon war Jarunee Seifert, die zwar für den anspruchsvollen 10er mit 1:02:12 Stunden die Stunden-Marke überbot, aber dennoch für Rang zwei der W40 geehrt wurde. Bettina Dissinger, die mit 59:18 Minuten die 60 Minuten zwar unterbot, war am Ende aber in der mit acht Starterinnen bestbesetzen AK der W50 chancenlos auf einer der drei ersten Plätze. Preise und Platzierungen zu erhalten sind was schönes, doch am Ende überwiegt die Freude am Laufsport.


01.07. / 27.06.23 - Vielleicht liegt es an dem VW Beetle den Ilona Fenske fährt, denn sie läuft und läuft und läuft ....  eigentlich muss es aber heißen "sie sprintet und sprintet und sprintet" Gleich vier Starts hat sie innerhalb von fünf Tagen absolviert. Zunächst unter der Woche in Bühlertal, wo sie innerhalb von 30 Minuten einen Doppelstart über 100 und 200 m in Angriff nahm. Mit ihren Resultaten von 16,65 und 34,86 Sekunden war sie unzufrieden, obwohl sie nur 0,2 bzw. 0,5 Sekunden langsamer waren wie ihre diesjährigen Bestzeiten.

Also auf ein Neues in Langensteinbach. Diesmal waren 100 Meter und 400 Meter angesagt. Die 100 Meter lief sie in persönlicher Bestzeit von 16,39 Sekunden. Nur 55 Minuten später wagte sie sich über die komplette Stadionrunde, also 400 Meter. Es war erst ihr dritter Start über diese Distanz und es herrschten mit starkem böigem Wind auf der Gegengerade keine guten Bedingungen. Alles oder nichts, so lief sie an und passierte die 200 Meter-Marke, trotz Gegenwind, nach 36 Sekunden. Die restlichen 200 Meter waren brutal, wie ihre Zeit von 45 Sekunden deutlich zeigt. ABER, 36 Sekunden und 45 Sekunden, das waren in der Summe 80,96 Sekunden UND die Qualifikation für die Masters-DM. Das war ihr zweiter Streich, weil sie die DM-Qualifikation über 200 Meter auch schon gelaufen ist..


30.06.23 - Der Pforzheimer "Citylauf" stand im Wettkampfkalender, wobei von einer "City" war bei diesem Lauf weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen mussten erneut im ehemaligen Landesgartenschaugelände (Enzauenpark) einige Runden absolviert werden. Zwei Runden waren es beim sogenannten "Fun-Run" und vier Runden beim "Hauptlauf". Wobei die Frage erlaubt sei, warum erhalten der/die Gesamtsieger/in des "Fun-Run" jeweils Preise im Gesamtwert von rund 1.400,00 € und die Sieger/innen beim "Hauptlauf" dürfen ein Wochenende mit einem E-Fahrzeug unterwegs sein.

Aber das passt ins Konzept der Veranstaltung - Hauptsache Spektakel, der sportliche Wert wird hinten angestellt. Das ist nicht zuletzt bei einem Blick auf die Ergebnisliste klar. Obwohl mit Chip gelaufen wurde, ist die Ergebnisliste nach "Brutto-Zeiten" sortiert. Also die Zeit, die ab dem Startschuss läuft und nicht die "Netto-Zeit" (in Klammern), die erst ab dem Überqueren der Startlinie läuft. Beanstanden könnte man auch das überteuerte Startgeld, in Höhe von 12,00 € (für den Fun-Run / 4,66 km) bzw. 17,00 € (Hauptlauf / 9,32 km), da kamen rund 20.000,00 € an Startgeldern zusammen.

Mittendrin in dem Spektakel ein Quintett in den Farben der SpeedRunners. Beim Fun-Run war unser Neuzugang Vladislav Scheinfeld im Einsatz. Mit seiner Wunschzeit von 26 Minuten schätzte er seine Leistung gut ein. Im Ziel blieb die Uhr für ihn nach 25:13 Minuten (Netto) stehen, womit er sich im ersten Viertel der 804 Finisher platzierte. Beim Hauptlauf war Uwe Mayer der "Hahn im Korb" zwischen Bettina Dissinger, Jarunee Seifert und Olesia Trubkulova. Leider musste er nach zwei Runden aufgrund von Kniebeschwerden das Rennen aufgeben. Das Mädels-Trio schlug sich achtbar mit Platzierungen im Mittelfeld der total 532 Läufer/innen. Die Laufzeiten - Bettina 52:14, Olesia 52:16 und Jarunee 54:19 Minuten (alles Netto-Zeiten). Die Gesamtsiege gingen an Paul Jelden (32:00) und Valerie Reetz (38:53). Platz 532 und somit die rote Laterne trug Elisabeth Schäufele (Jg. 2007) mit 1:26:33 Std.

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16.06.23 - Mit Olesia (25) und Vladislav (29) können wir zwei Neuzugänge bei den "SpeedRunners" verbuchen. Uwe hat sich schon erfolgreich bei Tempoläufen als Pacemaker für Olesia bewährt.


10.06.23 - In Kieselbronn stand die dritte Station, der "Gaißeschennerlauf", des sogenannten "Sparkassen-Cup" 2023 auf dem Programm. Allerdings zählte in Kieselbronn der Halbmarathon für die Cup-Wertung. Zugleich wurden über die 21,1 km auch die Kreismeister/innen im LA-Kreis Pforzheim ermittelt, bei dem von total 82 Finishern rund 20 in diese Wertung kamen. Die Laufstrecke selbst verlangte den Teilnehmer/innen alles ab, mit einem ständigen bergab - bergauf. Dazu kam dann noch der Planet, der vom wolkenlosen Himmel auf zwei identischen Runden mächtig einheizte.

Das wollte sich Bettina Dissinger nicht antun. Sie nahm eine Runde in Angriff, was dem klassischen 10-Kilometer-Volkslauf entsprach. Hier stellten sich 21 Läuferinnen und 52 Läufer der Herausforderung. An der Zeit des Gesamtsiegers (Stefan Buder) von knapp unter 40 Minuten kann man ablesen, das es kein einfacher Wettkampf war. Umso erfreulicher das Resultat von Bettina Dissinger, die als Gesamtfünfte und Siegerin der W 50 nach 1:01.21 Stunden die Ziellinie überquerte. Ihr Vorsprung auf Rang zwei ihrer AK betrug dabei 2:42 Minuten.

Abschließend bleibt fest zu stellen das keine Mathe-Genies bei der Addition der Teilnehmerzahlen zu Gange waren. In der Presse wird von 324 und einem Zuwachs von 70 gegenüber 2022 berichtet. Anhand von RaceResult kommt man aber nur auf 231* und 17 Teilnehmer/innen mehr wie im vergangenen Jahr. * Immerhin ein Unterschied von 40 Prozent. 


13.05.23 -  Jarunee Seifert ist unsere Läuferin für den regionalen "Volkslauf-Cup" mit der Sparkasse Pforzheim Calw als Namensgeber. Seit Jahren ist sie auf den dazu gehörenden teilweise sehr anspruchsvollen Laufstrecken am Start. Zum Cup 2023 gehören diesmal: Bad Liebenzell, Huchenfeld, Kieselbronn, Pforzheim, Oberkollbach, Nöttingen und Serres. Von diesen sieben Veranstaltungen müssen mindestens drei in Angriff genommen werden um in die Wertung zu kommen. Wenn man (Frau) an mehr Läufen teilnimmt, dann können sie ihr Punktekonto erhöhen, um sich letztendlich auch besser zu platzieren. Das hat eventuell zur Folge, das nicht unbedingt die besten in der Wertung auf den vorderen Plätzen sind, sondern diejenigen die alle Läufe mitmachen. Ein Schelm der dem Veranstalter unterstellt, er möchte die Teilnehmerzahlen der Cup-Wertung erhöhen. Diese haben sich nämlich immer nur knapp über der 100ter-Marke bewegt.

Mit dem Keibellauf in Huchenfeld stand der zweite diesjährige Wertungslauf auf dem Programm. Dabei mussten zwei kräftezehrende Runden je fünf Kilometer absolviert werden. Ralf Seifert bezeichnete den Lauf im vergangenen Jahr als "Berg-Cross-Gelände-Waldlauf". Also von allem etwas für die insgesamt 27 weiblichen und 59 männlichen Finisher. Für Jarunee Seifert zeigte die Uhr im Ziel 1:02:17 Stunden. Damit unterbot sie ihr letztjähriges Ergebnis um 2:19 Minuten. In der Cup-Wertung liegt sie auf Rang 21 von 56 Läuferinnen und in der AK 40 ist sie Zweite von neun. Ralf Seifert betrachtete seine Teilnahme als Trainingslauf für den "AOK-Lauf" der am kommenden Dienstag im Enzauenpark stattfindet. Dennoch unterbot er seine 2022er-Zeit um elf Sekunden.

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07.05.23 - Einen Tag zuvor war Ilona Fenske noch mit Spikes an den Füßen am Start, heute mit ihrer Vereinskollegin Elke Damm bei der "Badischen Meile", bzw. bei den Walkern in Karlsruhe zu Gange. Es war die mittlerweile 32. Auflage der Badischen Meile, mit einer Distanz von 8 Kilometer, 888 Meter und 89 Zentimeter. Das Längenmaß stammt vom Markgraf Karl-Friedrich von Baden. Diese Wegstrecke soll dem Spazierweg des Markgrafen in zwei Stunden betragen haben. Anfang der 90er-Jahre gab es von den Machern der Badischen Meile auch mal die Idee, das diese nicht jährlich in Karlsruhe stattfinden müsste, sondern abwechselnd auch in anderen badischen Städten. Wie man heute sieht, wurde daraus nichts.

Zu Elke Damm und Ilona Fenske. Wie ihre Fotos zeigen, müssen sie viel Spaß gehabt haben. Das ist sowieso das wichtigste, das man bei der Ausübung seines Sports Freude daran hat. Im Feld der 152 Walker/innen platzierten sie sich auf den Plätzen 75 und 76 genau noch in der ersten Hälfte des Walkerfeldes. Ihre Walker-Zeit - 1:20:03 Stunden. Insgesamt zählte der Veranstalter 4.567 Finisher, plus 588 bei den Kinder- und Schülerlaufen. Das Gro lag natürlich bei den 4.305 Läufer/innen über die 8.88889 Kilometer. Dabei benötigte der Sieger, Simon Stützel, 27:05 Minuten und die "Rote Laterne" trug Eva Klumpf (Jahrgang 1970) nach 1:35:43 Stunden ins Ziel.

Vor dem Walk - nach dem Walk / zum vergrößern - bitte anklicken


06.05.23 - Sie hat es wieder gemacht - Nur eine Woche nach ihrem 100-Meter-Lauf in Königsbach hat Ilona Fenske erneut die Spikes geschnürt. Diesmal im Bad Schönborner Ortsteil Mingolsheim, hier war sogar ein Doppelstart über 100 m und 200 Meter geplant. Das Vorhaben ist eine Sache, die Umsetzung eine andere. Um es vorweg zu nehmen, das Ergebnis hat wahrscheinlich ihre eigenen Erwartungen übertroffen.

Zunächst standen die 100 Meter auf dem Programm, die sie letztendlich in persönlicher Bestzeit von 16,46 Sekunden absolvierte. Aber leider reichte es erneut nicht als Qualifikation der W 55 für die Masters-DM 2023 in Mönchengladbach. Die liegt aktuell bei 16,00 Sekunden anstatt 16,50 Sekunden in 2022. Aber scheinbar war das nur ein "warm up" für den 200-Meter-Start von Ilona Fenske, der 90 Minuten später erfolgte. Übrigens hat auch hier der DLV die Qualifikations-Norm von 36,00 Sekunden auf nunmehr 34,50 Sekunden gesenkt. Aber senken heißt in diesem Fall ja eigentlich erhöhen. Das war aber bereits in der letzten Saison für Ilona Fenske keine Hürde, als sie diese Marke mit 34,35 Sekunden unterboten hatte. Leider zählen die Ergebnisse vom Vorjahr nicht mehr als Qualifikation für die laufende Saison. So musste dieses Ergebnis bestätigt werden. Das hat sie, denn im Ziel blieb die Uhr für sie bei 34,09 Sekunden stehen. Glückwunsch - nur 0,23 Sekunden über ihrer Bestzeit* und zugleich das erste Mitglied des noch jungen Vereins, das eine DM-Qualifikation vorweisen kann. * Die lief sie vor knapp zwei Jahren mit 33,86 in Murr in der W 50. Doch da hingen die Trauben für eine Masters-DM-Quali mit 33,00 Sekunden noch etwas zu hoch.


Vor rund acht Jahren fand das erste Sprinttraining von Ilona statt    -     Bestenliste des DLV in der noch jungen Saison 2023

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29.04.23 - Ilona Fenske ist im Verein die Spezialistin für die Bahnwettbewerbe von 100 bis 400 Meter. Nun standen 100 Meter bei der Saison-Eröffnung der LG Stein/Eisingen im Stadion "Plötzer" in Königsbach auf dem Programm. Fast elf Monate waren seit ihrem letzten Start über 100 Meter vergangen. Schuld daran hatte nicht zuletzt der Badische Leichtathletik Verband, denn dieser verlegte 2022 kurzfristig den Termin für die BW-Masters-Meisterschaften. Sie hatte sich (wie viele andere auch) auf den ursprünglichen Termin fixiert und dem entsprechend ihren Urlaub geplant. So war ihr die Teilnahme, sowie ein eventueller Medaillen-Gewinn, bei der Masters-Meisterschaft nicht möglich. In diesem Jahr sieht es übrigens nicht besser aus. Denn bis heute gibt es offiziell noch keinen Ausrichter für die Masters-Meisterschaft die in sechs Wochen stattfinden soll.

Am 04. Juni 2022 lief Ilona Fenske in Edenkoben die 100 Meter in 16,47 Sekunden. Damit unterbot sie die Qualifikation für die Deutschen-Masters-Meisterschaften der W 55 um 0,03 Sekunden. In diesem Jahr startet sie erstmals in der W 55 aber leider - 1. zählen die Ergebnisse des Vorjahres nicht mehr und 2. liegt die Qualifikation nun bei 16,00 Sekunden. Neben der W 55 wurde übrigens nur die Norm der W 35 gesenkt. Warum - ? Was soll´s, Ilona gab für den Saison-Einstieg ihr bestes und lag mit ihrem Ergebnis von 16,55 Sekunden lediglich 0,08 Sekunden über ihrem Resultat von 2022. Aber leider nun anstatt 0,05 Sekunden über der Norm, jetzt 0,55 Sekunden.

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22.04.23 - Die Größe eines Vereins sagt nicht viel über die Aktivitäten der Mitglieder/innen aus. So sieht es auch bei dem nach wie vor jüngsten Leichtathletik-Verein im LA-Kreis Pforzheim aus. Die Mitgliederzahl der "SpeedRunners Pforzheim" bewegt sich (noch) unter der 20er-Marke. Auf der diesjährigen Habenseite steht bisher die Teilnahme an sechs Lauf-Veranstaltungen mit Laufstrecken von 100 m (siehe Bericht vom 29.04.23) bis 15 Kilometer.

Auch international finden sich die "SpeedRunners" in Ergebnislisten wieder. Nach Ilona Fenske (Oktober 2022 in Chicago/USA), waren es nun Jarunee und Ralf Seifert in Magaluf / Spanien. Der Ort liegt rund 20 Kilometer südwestlich von Palma de Mallorca. Dort standen die 10 Kilometer und ein Halbmarathon auf dem Programm. Natürlich fliegt man nach Mallorca nicht nur für einen Wettkampf, so hat das Duo zwei Tage vor dem Wettkampf z. B. noch bei einer mehrstündigen Wanderung die wunderschöne Berglandschaft der Insel erkundet.

Mit großer Verwunderung stellte Jarunee und Ralf dann vor dem Start des 10ers fest, mit welcher Gelassenheit der Großteil des Läuferfeldes sich auf den Wettkampf vorbereitete. Nämlich gar nicht - andere Länder, andere Sitten. Andererseits waren einige scheinbar doch sehr ambitioniert, denn die "rote Laterne" in der Ergebnisliste, die  Giacarlo Borgonovo auf Rang 380 innehatte, stand beim Start in der ersten Reihe. Nachvollziehbar, weil zwischen Brutto- und Nettozeit null Sekunden lagen. Bei Jarunee und Ralf waren es 16 Sekunden, die sie bis zum Überschreiten der Startlinie benötigten. Nach der Bewältigung der Wendepunktstrecke in Küstennähe platzierte sich Jarunee mit 55:18 Minuten in der Mitte der 21 Läuferinnen der W 40. Ralf belegte Rang sieben von 19 Finishern in der M 55 mit 51:34 Minuten. Der Sieg ging im Übrigen an den Chinesen Xinxin Wang mit 27:40 Minuten.

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18. / 19.03.23 - Entweder Bad Liebenzell oder Karlsruhe-Rüppurr war angesagt. Warum nicht beides fragten sich die SpeedRunners? Gesagt, getan. Bettina Dissinger und Jarunee Seifert entschieden sich für den 10er in Bad Liebenzell. Uwe Mayer, Ralf Seifert, sowie Herbert Jähtzen waren beim 15er, bzw. Fünfer in Rüppurr zu Gange.

In Bad Liebenzell stand der "21. Hesselauf" auf dem Programm. Der sollte eigentlich in Calw stattfinden, dort wurde er aber letztmals 2019 ausgerichtet. Nun also wieder Bad Liebenzell mit seiner zwar vermessenen, aber keineswegs schnellen Strecke. Diese führte in Form einer acht über sechs(!) Runden durch den Kur- und den Sophi Park. Positiv ist die Tatsache, dass sich die Teilnehmerzahl von 116 im vergangenen Jahr auf nunmehr 168 erhöht hat, davon allein 45 Läuferinnen. Souverän im Mittelfeld überquerten Bettina Dissinger nach 54:59 als 25te und Jarunee Seifert als 26. Läuferin nach 56:05 Minuten die Ziellinie.

In Rüppurr musste beim "19. Rißnertlauf" der 15er mit 250 Finishern einen Schwund von 36 Akteuren zu 2022 verzeichnen. Dem gegenüber stand ein Zuwachs von 150 auf 204 Läufer/innen beim 5-Kilometer-Lauf. Uwe Mayer nahm die 15 Kilometer in Angriff. Dabei hatte er seine momentane Leistungsstärke sehr gut eingeschätzt. Denn mit 1:11:34 Stunden lag er gerade mal zwei Prozent über seiner Wunschzeit von 1:10 Std. Damit wurde er zugleich 7. (von 15) der M55. Ralf Seifert ging mit leichten muskulären Problemen an den Start über fünf Kilometer. Wer ihn jedoch kennt, der weiß das ein Ralf Seifert ein Kämpfer ist, soll heißen die 25 Minuten-Marke sollte trotzdem unterboten werden. Am Ende reichte es aber nicht, doch mit 25:46 Minuten konnte er zumindest sein Resultat von Weiher bestätigen. Herbert Jähtzen finishte nach 26:16 Minuten. Das Duo hat sich damit deutlich in der ersten Hälfte aller 204 Läufer/innen platziert.

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25.02.23 - "HaWei by Night", die zweite Auflage war in Ubstadt-Weiher angesagt. Dabei führte die Laufstrecke erneut rund um den Hardtsee. Tagsüber waren die Ultra-Läufer/innen über 50 Kilometer zu Gange. Das bedeutete, zehnmal die fünf Kilometer um den Hardtsee zu absolvieren. Der Sieger (Raoul Jankowski) benötigte dafür gerade mal 2:53,19 Stunden. 204 Finisher weiter passierte die rote Laterne (Edwin Graf, Jahrgang 1950) nach 8:28,36 Stunden die Ziellinie.

Muss nicht sein, war die Meinung der SpeedRunners vor Ort, zehn, bzw. fünf Kilometer tun es auch. Der gemeinsame Start war um 18:30 Uhr, also bei Dunkelheit. Zahlreiche Fackeln und viele Läufer/innen mit Stirnlampe leuchteten die ebene Laufstrecke aber sehr gut aus. Jarunee Seifert und Uwe Mayer liefen den Zehner, also zwei Runden, Ralf Seifert und Herbert Jähtzen begnügten sich mit einer Runde. Als Betreuerin fungierte die 1. Vorsitzende, Ilona Fenske. Betreuerin deshalb, weil es bei höchstens fünf Grad Außentemperatur toll war, wenn man im Zielbereich gleich eine Jacke hatte.

Der Zehner zählte 323 Läufer/innen im Ziel, herausragend war dabei die 45-fache (inklusive Halle) deutsche Meisterin, Sabrina Mockenhaupt-Gregor, die als Gesamtdritte in 36:19 Minuten souverän die W40 gewann. An ihr wollte sich Jarunee Seifert nicht messen, ihr ging es um die Bestätigung ihrer letztjährigen Laufleistung auf dieser Strecke. Das gelang ihr überzeugend, denn nach 56:33 konnte sie die Laufzeit von 2022 um 1:12 Minuten unterbieten. Uwe Mayer lief letztes Jahr den Fünfer, deshalb hatte er keinen Vergleich und die Fünfer-Zeit einfach verdoppeln ist Utopie. Nach 47:30 Minuten zeigte er sich als Sechster der M55 (von 26) aber zufrieden. Nicht zuletzt, weil er unterwegs eine Zwangspause einlegen musste. Nicht ganz zufrieden war Ralf Seifert, obwohl er die M55 in 25:48 Minuten gewonnen hat (von 8). Es wurmte ihn aber, das er sein Ergebnis vom letzten Jahr um 39 Sekunden verfehlte, bzw. er nicht die 25 Minuten-Marke unterboten hat. Herbert Jähtzen bewegte sich mit 27:05 Minuten im hinteren Mittelfeld der 141 Akteure beim Fünfer.

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01.01.23 -


27.11.22 - Laufen für einen guten Zweck, das ist nichts neues sollte man meinen. In Karlsruhe gab es jedoch in Sachen soziales Engagement etwas neues - den 1. Artenschutzlauf. Den was? Das war eine Laufveranstaltung deren Erlös vollständig gefährdeten Tierarten zu Gute kommen wird. Der Erlös war bei 406 Teilnehmer/innen mindestens 8.120 €. Diese Summe kam zusammen durch des Startgeld von 10,00 € und einer Mindestspende in der gleichen Höhe. Es ging um gefährdete Tierarten, da lag es nahe das auch inmitten von Tieren gelaufen wird. Wo sind die in Karlsruhe? Natürlich im Zoo. Vorbei an Elefanten, Zebras, Pelikanen, Eisbären und Pinguinen führte ein Rundkurs der viermal absolviert werden musste. In der Summe waren das dann 7,6 Kilometer.

Kurz vor Meldeschluss konnten Ilona Fenske und Herbert Jähtzen noch eine Startnummer ergattern. Fazit - Ilona finishte nach 40:35 Minuten als 39. Frau von total 165 Läuferinnen. Herbert war mit 39:41 Minuten geringfügig schneller.


08.10.22 - SpeedRunners on Tour - Ilona Fenske hat als Erste "unsere Farben" im Ausland präsentiert. Und das gleich in den USA, genauer gesagt in Chicago. Dort fand am Vortag des Marathon ein Fünf-Kilometer-Lauf (3,1 Meilen) statt. USA, Chicago, das sind andere Dimensionen wie hierzulande. Rund 7.100 Läufer/innen setzten sich am frühen morgen um 7:30 Uhr in Bewegung um einen Fünfer zu laufen. Aber Achtung, die Sollzeit lag bei 45:59 Minuten, danach kam man nicht mehr in die Wertung. Der Veranstalter hat aber zudem noch die 421 Finisher erfasst, die bis zu einer Stunde zu Gange waren.

Man muss anmerken, das die Stärken von Ilona Fenske eigentlich auf den Strecken von 100 bis 400 Meter liegen. Jedoch außerhalb der Bahnsaison findet man sie des Öfteren bei einem Fünfer am Start. So auch in Chicago mit pinker Mütze (die es für alle Starter/innen gab, natürlich nicht nur in pink ;-)). Aus ihrem "Startgehege" (Übersetzung auf der Website für "Startblock") losgelassen lief sie nach 27:23 Minuten über die Ziellinie. Damit lag sie im ersten Viertel aller Finisher, unter den total 3.642 Frauen war es Rang 451 und in Ihrer Klasse, der W 50, lag sie auf Platz 28 von 396 Läuferinnen.

Quelle - Chicago5k.com / Marathon Foto


03.10.22 - In Wiernsheim-Serres fand das Finale des diesjährigen sogenannten Volkslauf-Cups statt. Dieser bestand aus insgesamt sechs Wettkämpfen in Huchenfeld, Kieselbronn, Bad Liebenzell, Nöttingen, Pforzheim und Serres. Um in die Gesamtwertung zu kommen mussten hiervon mindestens drei zu Buche stehen. Dieser Cup verliert eigentlich mehr und mehr an Bedeutung. Kamen 2019, vor Corona, noch total 91 Akteure in die Wertung, waren es 2022 nur noch 65. Wie dem auch sei, man (Frau) muss nur gegen diejenigen antreten die teilnehmen. Angetreten ist Jarunee Seifert beim letzten Rennen berufsbedingt nicht mehr, dennoch konnte sie am Ende Rang drei der W40 in der Gesamtwertung belegen.


25.09. / 01.10.22 - Ralf Seifert absolvierte in Bad Wildbad seinen 10ten Wettkampf in 2022, nur sechs Tage später war in Karlsruhe-Durlach der elfte diesjährige Start angesagt. Vier Runden mussten beim Zehner in Bad Wildbad gelaufen werden, das ist nicht jedermanns Sache. Doch in dem kleinen Feld von 63 Läufer/innen (plus 26 beim Fünfer im gleichen Rennen) lief es gut für Ralf, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit seiner Endzeit von 50:50 Minuten lief er zur Jahresbestzeit. Jarunee Seifert war mit 54:39 min. zwar langsamer, aber als Dritte der W40 (von sechs) im Endeffekt erfolgreicher.

Sechs Tage später in Durlach musste Ralf Seifert einen Gang runterschalten, um dann den Wettkampf zu einem Tempodauerlauf zu machen. Mit einem Schnitt von knapp über 5:30 Minuten pro Kilometer waren es im Ziel 55:16 Minuten, womit er sich im Mittelfeld der insgesamt 228 Läufer/innen des Zehners befand.


10. / 18.09.22 - Wo sind sie geblieben, die Läufer/innen? Allerorten gibt es massive Rückgänge der Teilnehmerzahlen zu vor Corona-Zeiten. Dagersheim, Karlsruhe und Mutterstadt waren die jüngsten Stationen mit Akteuren der SpeedRunners. Dagersheim war beim 10er mit 22 % weniger Finisher gegenüber 2019 noch gut bedient. In Mutterstadt hatten die Macher beim 10er gleich einen Schwund 37 % zu verzeichnen. Und selbst in Karlsruhe ging es steil nach untern. Sowohl beim Halbmarathon als auch beim Marathon finishten rund 36 % weniger wie 2019.

Apropos Karlsruhe, bei einem Blick in die Statistik der 21,1 km stellt man fest, das nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Läufer/innen sehr stark nach gelassen hat. Einen Schnitt von vier Minuten und schneller pro Kilometer liefen 2019 drei Prozent (von insgesamt 4.223 Teilnehmer/innen) und nur 2 % (von 2.664) 2022. Vor 25 Jahren, im Jahr 1997, waren es 12,5 % (von 1.592). Um einem 5er-Schnitt zu laufen muss man auch ordentlich trainieren. In diesem Jahr meisterten das in Karlsruhe beim Halbmarathon 25 %, also jede/r Vierte. Ähnlich sah es 2019 aus. Mehr als doppelt so viele schafften das 1997, nämlich 58 Prozent. Nimmt man noch den sechs Minuten-Schnitt pro Kilometer, dann sieht es so aus - 2019 und 2022 waren 30 Prozent aller Finisher länger unterwegs, im Jahr 1997 waren es gerade mal sechs Prozent.

In Dagersheim nennt man den 10er nun "Speedrace", was ja wunderbar zu "SpeedRunners" passt. Den Zehner, mit zwei größtenteils im Wald verlaufenden Runden, nahmen Carolin (F) und Daniel Rauhöft (M) als Formtest für den Karlsruher Halbmarathon in Angriff. Fazit: Zufriedenstellend, denn mit 45:55 Minuten (Carolin) und 39:26 (Daniel) konnten sie sich jeweils im ersten Viertel bei den Frauen/Männern der total 155 Läufer/innen platzieren. Acht Tage später später herrschten in Karlsruhe bei trockenen 10 - 15 Grad nahezu beste Wettkampfbedingungen. Lediglich ein teilweise kräftiger Wind störte, natürlich nur wenn er nicht von hinten kam. Carolin und Daniel Rauhöft kamen, liefen - und überquerten die Ziellinie im Carl-Kaufmann-Stadion neben der Europahalle nach 1:44:07, bzw. 1:31:12 Stunden. Damit rangierten sie jeweils unter den ersten 10 Prozent aller im Ziel registrierten 809 weiblichen bzw. 1.854 männlichen Halbmarathonis.

Unser (Dauer-) Wettkampfläufer, Ralf Seifert (M 55) machte sich für einen 10-Kilometer-Lauf auf ins 95 Kilometer entfernte Mutterstadt. Start und Ziel des Zehners mit zwei zu absolvierenden flachen Runden waren bei der sogenannten "Walderholungsstätte". Nun, ein 10 Kilometer-Lauf hat wenig mit Erholung zu tun. Schon gar nicht wenn man mit seinem Resultat von 51:36 Minuten Jahresbestzeit läuft. Damit befand er sich deutlich in der ersten Hälfte der total 214 Finisher.


26.08.22 - Mit der 34. Auflage kann man den 10er in Herxheim durchaus als Klassiker bezeichnen. Wie viele Veranstalter auch mussten die Macher des TV Herxheim zwei Jahre pausieren - mit dem Resümee, das man gegenüber 2019 erhebliche Einbußen bei den Teilnehmer/innen hatte. Mit Bambini - (333 m), Schüler -  (1.000 m), Einsteiger -  (3,5 km), und dem 10er finishten in diesem Jahr 364 Akteure. Dem stehen 617 Läufer/innen im Jahr 2019 gegenüber.

Die Ziellinie beim Zehner überquerten davon vor drei Jahren 327, in diesem Jahr mit 159 weniger wie die Hälfte. Dabei ist es eine tolle Veranstaltung (Start um 19:30 Uhr), auf den drei Runden (mit total fünf Höhenmeter) wird man von zahlreichen Zuschauer/innen frenetisch angefeuert. Mit dem Wetter hatte man auch Glück, es blieb trocken, jedoch war es sehr schwül was die Laufarbeit erschwerte. Und nach dem Lauf gab es - Waffeln, belegte Brötchen, Kuchen, Bratwürste und Getränke, alles en masse. Alleinige Wermutstropfen: Neun Euro Startgeld, drei Euro für ein belegtes Käsebrötchen und 3,50 Euro für ein Weizenbier, das ist nicht mehr die preiswerte Pfalz.

Wie dem auch sei, Ralf Seifert brachte es auf den Punkt, "war toll in Herxheim" und "dann noch Spaß mit einer Gruppe". Davon schaffte es Jarunee Seifert (Foto, W40, 57:37 min.) als Drittplatzierte ihrer AK auf Podium. Uwe Mayer (M55, 45:21) lief ins erste Drittel, wobei er als Vierter seiner AK das Treppchen knapp verpasste. Ralf Seifert (M55, 53:57) und Gastläufer Harald Schelske (M60, 56:06) folgten. Ferner lief noch Herbert Jähtzen (M70, 1:00:47 Std.). Aus der Sicht des Schreibers war zudem die Leistung von Josefa Matheis (TSG Eisenberg, Jg. 66), als Gesamtdritte mit 42:25 min. außergewöhnlich.

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13.08.22 - Die SpeedRunners feiern die Feste wie sie fallen, dazu gehört natürlich auch ein Grillfest. Erneut waren Jarunee und Ralf Seifert tolle Gastgeber. Dabei war Ralf zudem der perfekte Grillmeister. Zahlreiche Kuchen-, und Salatspenden rundeten das Genuss-Büfett ab. Nahezu alle 17 Gäste fanden sich schon um 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen vor Ort ein. Ein harter Kern von acht Personen harrte bis um 23 Uhr aus. Anmerkung: Es gab natürlich auch alkoholfreie Getränke.

 

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23.07.22 - Läufer/innen-Herz was willst Du mehr? An diesem Wochenende war wirklich für jede Leistungsklasse was im Angebot. Und auch bei den Laufdistanzen war von 100 Meter bis zum 52(!)-Kilometer-Lauf alles dabei. Bei den Kreis-Meisterschaften in Pforzheim wurden 100 m, 200 m, 400 m, 800 m und 1.500 Meter angeboten. Das gleiche Angebot (plus 5.000 m) gab es bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Masters (ab W/M 30) in Weinstadt. In Nöttingen war der "Ranntallauf" mit fünf und zehn Kilometer angesagt und wem das noch nicht reichte, der konnte in Bretten 52 Kilometer in Angriff nehmen.

Wegen Urlaub, Verletzung und Krankheit dezimierte sich die Wettkampftruppe der SpeedRunners diesmal auf ein Mädels-Trio, das die sehr anspruchsvolle Laufstrecke in Nöttingen absolvierte. Dabei war schon der Start im Stadion alles andere als optimal, im zick-zack ging es raus auf die Straße, wo nach 100 Meter eine fast 360 Grad-Kurve und ein steiler Anstieg gemeistert werden musste. In umgekehrter Reihenfolge waren dann die letzten rund 500 Meter ausgeschildert. Sophia Grosch (W 35) begnügte sich mit dem Fünfer. Dabei überraschte sie bei ihrem ersten offiziellen Start für die SpeedRunners als Dritte (27:24 min.) im Feld der zehn Frauen, was dem "Treppchen" gleichkam. Aber nicht so in Nöttingen, hier wurden die drei Erstplatzierten - gesamt - geehrt, also Frauen und Männer zusammen.

Jarunee Seifert (W 40) peilt nach wie vor eine "Treppchen-Platzierung" beim Volkslauf-Cup 2022 an, deshalb natürlich ihr Start beim 10er. Nach anstrengenden 61:27 Minuten musste sie zwei Mädels in ihrer Klasse den Vortritt lassen. Im Volkslauf-Cup liegt sie nach fünf von sechs Wertungs-Läufen ebenfalls auf dem Bronzerang. Noch ist sie nicht offizielles Mitglied, deshalb startete Bettina Dissinger (W 50) ohne Vereinsangabe. Und das respektabel, nach 58:29 Minuten blieb für sie die Uhr im Ziel stehen, was einem Rang im Mittelfeld der total 27 Läuferinnen einbrachte. Alles im allen hatte die Veranstaltung 132 Teilnehmer/innen, was aber die Leistung der Platzierten nicht schmälern soll, denn wer nicht vor Ort ist kann sich auch nicht platzieren.


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29.06. / 03.07. - Bad Liebenzell (Hermann Hesse-Lauf) und Pforzheim (CityLauf) waren Nummer drei und vier des diesjährigen "Volkslauf-Cup", der aus insgesamt sechs Läufen besteht. Dabei fand die Veranstaltung in Pforzheim letztendlich ein relativ geringes Interesse. Zwar wurde in der Presse über total 1.050 Läufer/innen berichtet, doch in der Addition kommt man "nur" auf 797 Teilnehmer/innen.

Im Vergleich zu vor Corona (2019) war das ein Einbruch von über 50 Prozent. Und im Vergleich zu Bad Liebenzell hatte man nicht einmal die doppelte Finisherzahl. Und diese Veranstaltung fand vier Tage zuvor an einem Mittwoch-Abend statt. Indiskutabel sind vor allem die Zahlen der Kids und Schüler/innen-Läufe in Pforzheim, die es zusammen gerade mal auf 59 brachten. In Bad Liebenzell waren es dagegen 139, von insgesamt 425 Finishern. Dennoch zieht man in Pforzheim seitens des Ausrichters (BLV) eine positive Bilanz (PZ-news.de vom 04.07.) Es wird immer alles schön geschrieben.

In Bad Liebenzell waren bei den 10 Kilometern sechs Runden durch den Kurpark und in Form einer acht auch durch den "Sophi Park" zu absolvieren. Trotz zahlreicher Überrundungen und entgegen kommenden Laufer/innen, auf der Brücke zwischen den Parks, lief alles reibungslos ab. Im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings gab es trotz Chip-Zeitnahme einige Fehler, die aber zeitnah korrigiert wurden. In den Farben der SpeedRunners war Jarunee Seifert am Start, für sie blieb die Uhr im Ziel nach 57:11 Minuten stehen.

Auch in Pforzheim hieß es "noch ne Runde", insgesamt waren es vier was in der Summe seltsame "circa" 9,32 Kilometer ergab. Wer denkt sich denn sowas aus. Und dann heißt der Lauf im Enzauenpark auch noch "CityLauf". Der Kurs führte auf staubigen Wegen links und rechts an der Enz entlang, wobei zwei Brücken jeweils viermal passiert werden mussten, was ihn nicht besonders schnell machte. Dazu kamen noch Temperaturen um die 30 Grad. Unzufrieden zeigte sich demzufolge der SpeedRunner Uwe Mayer mit der Strecke und mit seiner Zeit von 43:22 Minuten. In seiner Altersklasse (M 55) reichte es aber zu Rang sieben von 33 und im Gesamtfeld kam er auf Platz 61 von 387 Finishern.


Ergebnisse - Pforzheim


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11.06.22 - In Kieselbronn stand der 18. Internationale "Gaißeschennerlauf" auf dem Programm. Mit einem Halbmarathon als "Höherpunkt" der Veranstaltung. Der Höhepunkt waren vermutlich die 357 Höhenmeter, die während der 21,1 Kilometer größtenteils in der Pampa und bei großer Hitze bewältigt werden mussten. Oder die Kreis-Meisterschaft über diese Distanz? Bitteschön, wer es mag. Nun 78 hatten gemeldet, nach zwei Runden passierten dann lediglich 68 Finisher die Ziellinie. Dabei lief der Sieger, Timo Striegel, nach 1:19:37 Std. ins Ziel. Die rote Laterne, Sylvia Ulshöfer, benötigte mit 2:35:56 Std. fast doppelt so lange. Ein ähnliches Bild bot sich beim 10er, hier finishten 87 Läufer/innen mit einer Bandbreite von 34:07 min. bis 1:47:21 Stunden.

Das Duo Jarunee und Ralf Seifert startete in den Farben der SpeedRunners, nicht zuletzt um beim sogenannten "Volkslauf Cup" zu punkten. Bei diesem müssen in diesem Jahr mindestens drei von sechs Läufen auf der Habenseite sein. Nach viel Kampf und Krampf hatten Jarunee (2:21:45) und Ralf (2:26:51 Stunden, mit Krampf) die Herausforderung gemeistert. 

Quelle - AllTrails, zum vergrößern bitte anklicken


04.06.22 - Nach zwei Jahren Pause fand in Edenkoben die 42. Auflage des überregional sehr beliebten Senioren-Sportfestes (ab 30 Jahre) statt. Erstaunlich was in der 7.000 Einwohner zählenden Gemeinde nördlich von Landau in Sachen Leichtathletik investiert wird. Die Athleten/innen kämpften auf einer nagelneuen blauen Tartanbahn um gute Zeiten, Höhen und Weiten.

Mit von der Partie - vier Akteure der SpeedRunners Pforzheim. "Dabei sein ist alles" war zumindest für Ilona Fenske (W50) keine Option. Nachdem sie für die 200 m gemeldet hatte, kam ihr spontan in den Sinn auch noch die 100 m in Angriff zu nehmen. Eine gute Idee, wie ihr Resultat von 16,47 sec. zeigt. Denn damit unterbot sie hauchdünn die DM-Qualifikation* für 2023 um 0,03 Sekunden. Nur zwei Stunden später gelang ihr der Coup über 200 m erneut. Im Ziel zeigte die Uhr 34,35 sec. und damit lag sie 1,65 sec. unter der DM-Qualifikation* für nächstes Jahr.

Für Jarunee und Ralf Seifert ging es um persönliche gute Zeiten über die 5.000 Meter. Sie hatten dafür jedoch nicht die besten Voraussetzungen bei rund 25 Grad und fast wolkenlosem Himmel. Dazu kam, das ihr B-Lauf nahezu eine Stunde hinter dem Zeitplan lag. Beides konnte ihren Tatendrang jedoch nicht schmälern. Nach dem Start fand sich Ralf Seifert (M 55) plötzlich in der ungewohnten Position des führenden Läufers, die er bis zur 2.000-Meter-Marke behaupten konnte. Nach 12 1/2 Runden und einem furiosen Endspurt verpasste er mit 24:09,60 Minuten nur knapp eine 23er-Zeit. Jarunee Seifert (W 40) zeigte sich mit ihrer Laufzeit von 27:05,24 Minuten auch zufrieden, zumal sie damit in der ersten Hälfte der 15 Läuferinnen lag.

Herbert Jähtzen (M70) absolvierte zwei Stadionrunden, also 800 Meter. Mit 3:10,80 Minuten zeigte er eine minimale Verbesserung seit seinem letzten Start (3:11,13) über diese Distanz.

* Dinge ändern sich, so auch die Vorgaben der Qualifikation für eine Masters-DM. Der DLV hat beschlossen, das ab sofort die jeweilige Qualifikation-Norm im Jahr der DM erbracht werden muss. Bisher konnte auch die Leistung des Vorjahres berücksichtigt werden.

 

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21.05.22 - Die Ergebnisse von Volks-, und Straßenläufen sind, selbst bei gleicher Distanz, nicht immer miteinander zu vergleichen. Manch einer hat sich sicherlich schon dabei erwischt, das die eigene mögliche Leistung virtuell in eine Ergebnisliste eingefügt wurde. Ohne die Bedingungen vor Ort zu kennen. Dazu kommen dann noch unvorhersehbare Ereignisse.

So war es auch bei den 10-Kilometer-Rennen in Mühlacker (213 Finisher) und Bad Waldsee (199 Finisher). In Mühlacker war Uwe Meyer im Laufeinsatz der über die Streckenführung sehr erstaunt war, bei der auf zwei Runden nahezu 100 Höhenmeter bewältigt werden mussten. Das ständige Auf und Ab und die speziell im Start-, Zielbereich sehr eckige Passage mit zahlreichen aufgestellten Gittern machten flüssiges laufen sehr mühsam. Am Ende fehlten Uwe Meyer, als Viertplatzierter der M55, mit 48:28 Minuten nur acht Sekunden auf Rang drei. Den verpasste er aber letztendlich wegen einer "Pinkelpause".

Jarunee und Ralf Seifert verbrachten einen Kurzurlaub in Bad Waldsee (20 km nördlich von Ravensburg), den sie mit einer Teilnahme am "Bad Waldseer Lauffieber" paarten, oder umgekehrt. Hier gab es das Handicap, das Ralf seine Laufschuhe vergessen hatte und sich vor Ort erstmal Ersatz besorgen musste. Dazu kamen beim Start des Zehners um 15:00 Uhr sehr läuferunfreundliche Temperaturen. Schließlich musste sich Ralf Seifert auch noch während der fünf Runden um den "Stadtsee" den Attacken einer Schwanen-Mama erwehren. Am Ende zeigte die Uhr im Ziel für Ralf 54:50 Minuten und seine Füße zahlreiche Blasen. Jarunee Seifert (57:32) genoss den wahrscheinlich letzten Lauf in dieser Form, denn die vier Macher hören nach 20 Jahren auf und sie haben noch keine Nachfolger/innen.

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14.05.22 - Im Pforzheimer Stadtteil Huchenfeld stand der sogenannte "Keibellauf" auf dem Programm. Was ist ein "Keibel"? Laut Veranstalter kommt der Begriff von dem Namen einer männlichen Taube, einem Täuberich. Dieser wurde auch "Keitel" genannt, woraus im Volksmund letztendlich ein "Keibel" wurde.

Nun, für eine Taube wäre die Laufstrecke natürlich keine Herausforderung gewesen, aber für die Läuferschar umso mehr. Wie meinte Ralf Seifert "das war ein BergCrossGeländeWaldlauf". Der Fünf-Kilometer-Rundkurs hatte davon wirklich alles zu bieten, plus Treppen und Wurzel-Passagen. Die letzten Körner kostete dann der nahezu 500 Meter lange Anstieg am Ende der Runde. Die Finisher des Fünfers hatten es dann geschafft, die Läufer/innen des Zehners mussten die gleiche Tortour nochmals absolvieren.

In den Farben der SpeedRunners waren Jarunee (3. AK 40) und Ralf Seifert (beide 10 km), sowie Sophia Grosch (2. AK 35, 5 km) im Laufeinsatz. Letztere gab ihr Wettkampf-Debüt für die SpeedRunners  Das Trio befand sich im Mittelfeld des jeweiligen Laufes. Mit 63 Teilnehmer/innen beim 10er und 19 beim 5er waren die Felder recht übersichtlich und auf Grund der vielen Höhenmeter sehr weit auseinander. Beim Fünfer betrug die Siegerzeit 24:12 Minuten, Platz 19 lief nach 49:59 Minuten über die Ziellinie. Die schnellste Zeit des Zehners - 37:59 Minuten, die rote Laterne wurde nach 1:24:24 ins Ziel getragen.

Anzumerken wäre, das von Veranstalterseite ein enormer logistischer Aufwand betrieben wurde. Umso bedauerlich war am Ende die Tatsache, dass trotz Chip-Zeitnahme die Zeiten von zahlreichen Läufer/innen nicht erfasst wurden und diese bei der Siegerehrung nicht berücksichtigt wurden.

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14.05.22 - Bei den Regional-Meisterschaften in Uhingen war Herbert Jähtzen (M 70) über 1.500 Meter außer Konkurrenz am Start. Seine Laufzeit von 6:33,20 Minuten lag exakt 3,2 Sekunden über der Qualifikation zur Masters-DM.


6./07./08.05.22 - Erneut boten die SpeedRunners ein "Mini-Trainingslager" an. Darin enthalten war: Freitag Nachmittag - Sprint-/ Tempo-Training, Samstag Vormittag - lockerer Waldlauf, Samstag Nachmittag - Tempo-Training, Sonntag Vormittag - langer Dauerlauf und zum Abschluss am Sonntag Nachmittag - Yoga. Leider mussten wegen diverser Feierlichkeiten einige SpeedRunners auf die Teilnahme verzichten. Das war umso  bedauernswerter weil es optimale Wetterbedingungen gab, im Gegensatz zu vier Wochen zuvor mit Starkregen und sogar Schnee. Wie von der Vorstandschaft zu hören war, sollen solche "Mini-Trainingslager" in unregelmäßigen Abständen weiterhin angeboten werden. Natürlich auch mit einem "Einkehrschwung" nach den täglichen Einheiten.

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22.04.22 - Lauftraining ist nicht immer leicht. Bei schlechtem Wetters kostet es oft Überwindung ein paar Laufrunden zu drehen. Zudem wird manch eine/r durch Verletzung oder Krankheit ausgebremst und damit in Sachen Fitness zurück geworfen. Um so erfreulicher ist es, wenn man in einer Gruppe unter Anleitung ein abwechslungsreiches Training absolvieren kann. Bei den SpeedRunners ist für die Motivation und als "Vorturnerin" die Vorsitzende Ilona Fenske zuständig.

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17.04.22 - Es tut sich immer was bei den SpeedRunners. In Weingarten gab es am Ostersonntag den sogenannten "Träublelauf" mit seiner ersten Auflage. Total flache Strecke, allerdings sehr windanfällig und letztendlich etwa 150 Meter länger, wie die ausgeschriebenen 10 Kilometer. Mit dabei im Mittelfeld der nahezu 200 Finisher, Ralf Seifert (53:39 min) und Herbert Jähtzen (52:49 min).

Fotos: www.traeublelauf.de


08./09./10.04.22 - Warum für ein Trainingslager in ferne Länder schweifen dachte sich die Vorstandschaft der SpeedRunners Pforzheim. Stattdessen haben sie an zwei Wochenenden ein Mini-Trainingslager vor Ort organisiert. Das erste fand am ersten April-Wochenende statt und für Anfang Mai ist das nächste geplant.

Trotz teilweiser sehr widrigen Bedingungen mit Starkregen und sogar Schnee beteiligte sich eine kleine Gruppe, die fünf Einheiten an drei Tagen sowohl im Stadion, als auch im Wald absolvierte. Auf dem Plan stand dabei am Freitag-Abend ein Training, sowie am Samstag und Sonntag jeweils vormittags und nachmittags eine Einheit mit - Dauerlauf, Sprint, Tempotraining, aber ebenso Athletik und auch Yoga. In der Summe war demnach von 50-Meter-Sprints bis zum 10-km-Dauerlauf alles enthalten. Zwischen den Einheiten war natürlich Erholung angesagt. Am Abend, nach der täglichen (Lauf-) Arbeit, folgte zudem das Vergnügen mit gemütlichen Beisammensein, samt genügender Kalorienaufnahme für die nächste Trainingseinheit.


20.03.22 - Es scheint völlig egal zu sein ob sogenannte Volksläufe abends um 18:30 Uhr stattfinden, oder am Vormittag um 09:45 Uhr. Jedenfalls trifft das auf das Trio - Uwe Mayer, Ralf Seifert und Herbert Jähtzen zu. Jeweils über fünf Kilometer waren die drei in Weiher (Start um 18:30) und in Karlsruhe-Rüppurr (Start um 09:45) im Laufeinsatz. In ihrem persönlichem Leistungsbereich gelang insbesondere Uwe Mayer eine Punktlandung, indem er in Rüppurr mit 22:05 Minuten exakt die gleiche Zeit benötigte, wie drei Wochen zuvor in Weiher. Mit seinem Resultat von 24:28 Minuten war Ralf Seifert gegenüber Weiher 41 Sekunden schneller. Herbert Jähtzen finishte nach 24:51 Minuten, was einer leichten Verbesserung entsprach. Insgesamt waren in Rüppurr 150 Läufer/innen beim Fünfer im Ziel. Der zugleich stattfindende 15er hatte 286 Finisher.

Fotos:  Ekkehard Gübel - Zum vergrößern bitte anklicken


06.03.22 - Heute schon an morgen denken, deshalb hat Ilona Fenske in Mannheim bei den BW-Hallen-Meisterschaften der Masters gestrahlt wie ein Honigkuchen-Pferd. Über 200 m gewann sie mit 35,26 Sekunden zwar "nur" die Bronzemedaille, die natürlich schon aller Ehren wert ist. Doch zum einen war sie damit lediglich 1,4 Sekunden langsamer als ihre letztjährige Bestzeit und zugleich hat sie damit schon die DM-Norm (36,00 sec.) für ihre neue Altersklasse im nächsten Jahr unterboten. Herbert Jähtzen nahm die 800 Meter in Angriff, wobei er mit 3:11,13 Sekunden auch nur 1,32 Sekunden langsamer war wie 2021. Er verpasste jedoch Bronze um lediglich 2,29 Sekunden und auch die DM-Norm (3:10 sec.) hat er leider nicht bestätigt.

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26.02.22 - Es gibt eine neue Adresse im Laufkalender - Ubstadt-Weiher mit seinen Events "HaWei 50" und "HaWei by Night". Die 50 stehen für 50 km, dabei mussten zehn Runden a fünf Kilometer um den Hardtsee absolviert werden. Das war dann doch etwas zu viel für die "SpeedRunners". Ilona Fenske, Uwe Mayer, Ralf Seifert und Herbert Jähtzen entschieden sich für 5 km und Jarunee Seifert nahm die 10 km in Angriff. Um 18:30 Uhr, bei Einbruch der Dunkelheit, war der gemeinsame Start mit über 400 Akteuren für "HaWei by Night". Es wurden zwar Stirnlampen empfohlen, doch die Laufstrecke war auch ohne sehr gut einsehbar, nicht zuletzt weil der ganze Kurs mit Fackeln beleuchtet war. Geleuchtet haben auch die Augen der SpeedRunners beim studieren der Ergebnisliste. Ilona Fenske belegte Rang 1 in der W50 mit 25:45 Minuten, wobei sie die übrigen Läuferinnen in Ihrer AK um 2:54 Minuten deutlich auf Distanz hielt. Gleiches galt in der M55, hier gewann Uwe Mayer in 22:05 Minuten vor Ralf Seifert (25:09), der wiederum 2:31 Minuten vor dem Rest der Altersklasse lag. Die M70 ging an Herbert Jähtzen mit 25:01 Minuten. Locker unter einer Stunde blieb Jarunee Seifert mit 57:45 Minuten beim 10er. Obwohl sie tagsüber sehr lange mit ihrem "grünen Daumen" (Gartenarbeit) beschäftigt war.

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Bilanz der SpeedRunners 2021

31.12.21 - An Silvester wird allerorten Bilanz gezogen, so auch bei den SpeedRunners. Die zur Zeit noch relativ kleine Wettkampftruppe des sehr jungen Vereins war in der Summe im Jahr 2021 bei 15 Wettkämpfen am Start, davon drei virtuelle. Zu den virtuellen zählen - "Ettlinger Osterlauf", "Wings for Life World Run" und der "Karlsbader Volkslauf".

Ein Schwerpunkt bei den SpeedRunners sind sicherlich die Stadion-Wettkämpfe. Sie waren total 13 mal auf der Tartanbahn am Start, egal ob beim Meeting (Murr und Stuttgart), Kreis-Meisterschaft (Pforzheim und Königsbach), oder den Baden-Württembergischen-Masters-Meisterschaften (Weinstadt). Der Lohn, unter anderem - sechs Platzierungen in der deutschen Senioren-Bestenliste.

Bei den Klassikern, den Straßenläufen sah man die SpeedRunners in Rot, Worms, Weinheim und Hockenheim im Laufeinsatz. Zudem standen die SpeedRunners beim "Oberwaldlauf" in Karlsruhe-Rüppurr und nicht zuletzt bei den "BW-Waldlauf-Meisterschaften" in Nöttingen in der Ergebnisliste. Zum Jahresabschluss lud dann noch der "Potsdamer Silvesterlauf" zur Teilnahme ein.

Carolin und Daniel Rauhöft ließen das Jahr beim "Potsdamer Silvesterlauf" ausklingen.


12.12.21 - Die Vorstandschaft hatte zur "Weihnachtsfeier" ins "Gennenbachtal" (das fälschlicherweise fast immer "Gengenbachtal" genannt wird) in Stein eingeladen. Leider konnten einige Mitglieder/innen aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei sein. Nun, wer die Vorstandschaft der SpeedRunners kennt der ahnte schon - da kommt was auf die Teilnehmer/innen zu. Und so war es dann auch. Die rund zweieinhalbstündige Wanderung wurde dreimal unterbrochen. Dabei wurden zwei Gruppen gebildet, die insgesamt 15 Fragen zu internationaler, nationaler und regionaler Leichtathletik beantworten, oder schätzen mussten. Letzteres traf dann zum Beispiel auf die Frage zu "Wie viele Leichtathletik-Vereine es in Deutschland gibt". Aber es wurde auch nach der "Einwohnerzahl von Pforzheim" und nach der "Höhe des Wallbergs" gefragt. Und "googeln" war natürlich nicht erlaubt. Für jede richtige Antwort gab es pro Gruppe einen Punkt. Aber das war am Ende eigentlich unwichtig, denn alles in allem war es eine sehr kurzweiliege und vor allem spaßige Aktion. Deren Abschluss zwar im Stehen stattfand, aber sehr gemütlich mit Glühwein, Tee, Sekt, Brezeln, leckerem Selbstgebackenem und Schrottwichteln. Und nicht zuletzt wurden natürlich Pläne für Training und Wettkampf geschmiedet.

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14.11.21 - Alles hat einmal ein Ende, so auch die Tradition des Hockenheimringlaufs, der 23 Jahre lang immer am 01. November stattfand. Bis zum Jahr 2001 noch auf der alten Grand Prix Strecke, die eine Länge von 6,825 Kilometer hatte. Seit 2002 gibt es den neuen Kurs mit einer Länge von 4,574 Kilometer. Dieses Jahr stand erstmals der 14. November für den Hockenheimringlauf im Laufkalender. Bei dem Termin bleibt es wahrscheinlich auch, denn für 2022 ist der 13. November vorgesehen.

Der 5-Kilometer-Lauf in Hockenheim hat auch schon Tradition für Ilona Fenske, die mit ihrer fünften Teilnahme auch ein kleines Jubiläum feiern konnte. Die eigentliche Sprinterin läuft in Hockenheim dabei regelmäßig gegen die "25-Minuten.Mauer". Vor zwei Jahren gelang es ihr in Hockenheim diese erstmals mit 24:58 Minuten knapp zu durchbrechen. Leider fehlen ihr 2021 mit 25:15 Minuten wieder nur 16 Sekunden für einer 24er-Zeit. Doch positiv muss festgehalten werden, dass sich Ilona Fenske mit Rang 179 im Gesamtfeld deutlich in der ersten Hälfte aller 392 Läufer/innen befindet. In der Frauenwertung steht sie auf Rang 53 unter den total 180 Mädels, also klar im ersten Drittel.


07.11.21 - Beim SV Langensteinbach ging der traditionelle "Karlsbader Volkslauf" über die Bühne, mittlerweile in seiner 33. Auflage. Den 5-Kilometer-Lauf nahmen insgesamt 36 Läufer/innen in Angriff, wobei der Sieg an Salvatore Corriere (TV Bühl, 19:20 min.) ging. Der sogenannte "Individuallauf", bei dem in der Zeit vom 17. Oktober bis 05. November jeder für sich laufen konnte ging über 4,5 Kilometer. Er sah mit 72 Finishern am Ende doppelt so viele Teilnehmer/innen im Ziel. Besonders erfreulich für die SpeedRunners ging hier der Gesamtsieg an Philipp Rücker, für den die Uhr bei 17:12 Minuten stehen blieb. Rein theoretisch ergibt sich für Philipp Rücker eine Zeit von 19:07 Minuten für fünf Kilometer. Umgekehrt, natürlich auch nur theoretisch, ergibt sich für Salvatore Corriere über 4,5 Kilometer ein Resultat von 17:24 Minuten.


06.11.21 - Keine Angst vor großen Tieren hatte ein Trio der "SpeedRunners", als es bei den Baden-Württembergischen Waldlauf-Meisterschaften in Remchingen-Nöttingen an den Start ging. Die "großen Tiere" waren in diesem Fall die Streckenlängen von 2,9 km, bzw. 4,9 km. Man hätte auch sagen können "Schuster bleib bei deinen Leisten".

Doch eine BW-Meisterschaft direkt vor der Haustüre verpflichtete geradezu zur Teilnahme. Ein Mittelstreckler aus der Region war nach dem Zieleinlauf der Meinung "der Lauf war für ihn 4,1 km zu lang". Für Ilona Fenske waren "nur" 2,9 km angesagt, das entspricht aber einer siebenfachen Stadionrunde, die im Normalfall ihre längste Wettkampfstrecke ist. In Nöttingen kamen noch zahlreiche Höhenmeter dazu, die die Laufarbeit zusätzlich erschwerten. Im Ziel zeigte die Uhr für sie 14:46 Minuten. Aus ihrer (Sprinter-) Sicht war das eine sehr gute Leistung.

Was für Ilona Fenske zu lang war, das war für Uwe Mayer zu kurz. Nach seinen 4,9 km war er noch nicht einmal richtig warm. Dazu muss man wissen das er eigentlich bei Triathlons zu Gange ist, zuletzt im August 2021 beim Duisburg-Triathlon. Dort hat er nach dem Schwimmen und dem Radfahren erst die richtige Betriebstemperatur. Im Feld der Laufspezialisten waren somit seine 22:58 Minuten eine sehr achtbare Leistung. Letztendlich war noch Herbert Jähtzen am Start. Ihm fehlte jedoch nach dem langen Anstieg die nötige Wettkampfhärte, was zu dem indiskutablen Ergebnis von 27:26 Minuten beitrug.

Fazit: Zahlreiche Helfer/innen haben bei der BW-Meisterschaft in Corona-Zeiten sehr gute Arbeit geleistet .Letztendlich wurden bei drei Rennen rund 300 Teilnehmer/innen im Ziel gezählt. Doch die Strecken selbst hatten mit "Waldlauf-Meisterschaften" absolut nicht zu tun. Zwar war genügend Wald vor Ort, doch die Streckenführung hätte man auf Grund der zahlreichen Höhenmeter auch "Hügel-Wald"-Meisterschaften nennen können. Wie sagte eine Teilnehmerin, "Denk ich an Ötigheim, dort waren die höchsten Erhebungen "Pferdeäpfel" auf der Laufstrecke".

 

Fotos: Daniel Rauhöft - zum vergrößern bitte anklicken


03.11.21 - Bilanz der Saison 2021:


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16.10.21 - Da sage mal einer Funktionäre haben kaum noch sportliche Ambitionen. Bei den SpeedRunners kann davon absolut keine Rede sein. In Karlsruhe-Rüppurr hat die komplette Vorstandschaft beim "Oberwaldlauf" die fünf Kilometer in Angriff genommen. Fazit - durchaus erfolgreich. Die Vorsitzende Ilona Fenske, die eigentlich bei 200 und 400 Meter zu Hause ist, konnte mit Ihrer persönlich zweitschnellsten Laufzeit von 25:36 Minuten Rang sechs unter den 32 Seniorinnen ab 30 Jahre belegen.                                                                                                       

Für den Schatzmeister Philipp Rücker waren die fünf Kilometer Neuland. Mit seinem Jahrgang 1984 war er nach 18:28 Minuten der drittschnellste Senior auf Rang 14 aller 107 Finisher/innen. In den Farben der "LG Region Karlsruhe" startete der Wettkampfwart Collin Haug. Nach 16:34 Minuten blieb die Uhr für ihn im Ziel stehen. Der Lohn - auf dem Treppchen, als Gesamtdritter. Gerade noch in die erste Hälfte aller Läufer/innen schaffte es Herbert Jähtzen mit seinem Resultat von 25:16 Minuten.

Fotos: Ekkehard Gübel - Zum vergrößern bitte anklicken


26.09.21 - Erneut war Jarunee Seifert über 10 Kilometer im Laufeinsatz. Diesmal beim "Weinheimer Herbstlauf", mit total 207 Finishern/innen. Mit ihrer Laufzeit von 54:41 Minuten konnte sie ihr Resultat von zwei Wochen zuvor um fast eine Minute unterbieten. Obwohl sie die Ziellinie als 20. Läuferin (von 65) überquerte reichte es leider nicht für einen Platz auf dem Treppchen.


12.09.21 - Straßenlauf war angesagt, mittendrin Jarunee und Ralf Seifert in St. Leon-Rot und Herbert Jähtzen in Worms. In Rot konnten die Macher bereits auf die 41. Auflage ihrer Veranstaltung blicken. Wegen den Corona-Auflagen gab es in diesem Jahr einige Abstriche, doch in Sachen sportliche Organisation stimmte einfach alles. Das war auch mit ein Grund warum Ralf Seifert (M 55) am Start war, obwohl er die ganze Woche schon über Ischias-Schmerzen klagte. Seine Laufzeit von 56:49 Minuten über 10 km sind deshalb mit Sicherheit nicht sein derzeitiges Leistungsvermögen. Jarunee Seifert (W 40) lag beim 10er mit 55:32 Minuten im Mittelfeld ihrer Altersklasse. In Worms hatte Herbert Jähtzen (M 70) für den Ü60-Lauf über 5 km gemeldet. Doch in Worms war die sportliche Organisation nicht gut. So gab es z. B. keine Kilometer-Schilder, Siegerehrung erst nach Stunden, und der Ü60-Start  erfolgte fünf Minuten zu früh. Fazit - Herbert Jähtzen rannte (mit Chip) dem Feld hinterher um das Ziel total fertig nach 26:07 Minuten zu erreichen.


04.09. / 05.09.21 - In Weinstadt, nördlich von Stuttgart, gingen die BW-Masters-Meisterschaften der Leichtathleten/innen (ab 30 Jahre) über die Bühne. Auf der Meldeliste standen insgesamt 334 Akteure aus 146 Vereinen die total 730-mal an den Start gingen. Mittendrin mit Ilona Fenske und Herbert Jähtzen ein Duo in den Farben der SpeedRunners Pforzheim. Beide waren am Samstag und am Sonntag im Laufeinsatz. Ilona Fenske mutierte dabei mit zweimal Gold zum "Golden  Girl". Titel Nummer eins sicherte sie sich über 400 m (79,38 sec) am Samstag. Das zweite Gold folgte dann einen Tag später über 200 m (34,05 sec). Beim Blick in die Ergebnisliste fällt vielleicht auf, das Ilona Fenske solo in ihrer Altersklasse aufgeführt ist. Doch melden, antreten, laufen und einen BW-Titel sein Eigen nennen, so einfach ist es nicht. Der Verband hat festgelegt: "wenn weniger als drei Starter/innen in einer Altersklasse antreten greift der sogenannte Medaillen-Standard". "Nur wenn der unterboten wird, gibt es Gold oder Silber". War kein Problem, denn sie hat diesen um mehr als zwei (200 m) und mehr als fünf Sekunden (400 m) unterboten. Übrigens war es nach dreijähriger Pause erst der insgesamt zweite 400 m-Lauf in der "Lauf"-bahn von Ilona Fenske. Und nicht zuletzt konnte sie über 200 m die W-45-Meisterin im direkten Vergleich auf die Plätze verweisen.

Mit Gold und Silber hatte Herbert Jähtzen nichts zu tun, obwohl er am Samstag bei den 1.500 m (6:28,57 min) bis 300  m vor dem Ziel auf dem Silberrang lag. Dort setzte sein Verfolger zu einem langen Endspurt an, dem er nichts entgegensetzen konnte. Neben der Bronzemedaille blieb aber als Trost die Qualifikation für die Senioren-DM 2022, die er hauchdünn um 1,43 Sekunden unterbot. Bei den 800 m (3:16,05 min) war das Spitzen-Duo nach 300 Meter schon weit enteilt und von hinten drohte keine Gefahr, so war erneut Bronze sicher.

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14.08.21 - Beim Meeting in Königsbach haben Temperaturen um die 30 Grad und Sonne pur die Laufwettbewerbe zu einer Tortur gemacht. Selbst die Sprinter klagten, obwohl die es ja immer heiß haben wollen. Auf der Starterliste standen auch sechs Athleten/innen in den Farben der SpeedRunners. Über 200 m war Ilona Fenske gemeldet, die Kreis-Meisterschaften über 5.000 m wollten Jarunee und Ralf Seifert, sowie Carolin und Daniel Rauhöft in Angriff nehmen und Herbert Jähtzen hatte über 3.000 m gemeldet.

Kurz vor 17:00 Uhr fiel der Startschuss über 5.000 m, die immerhin 13 Akteure in Angriff nahmen ... und die allesamt das Hitzerennen beendeten. Allen voran Daniel Rauhöft, der sich mit 19:10,41 Minuten nicht nur den Kreismeistertitel sicherte, sondern auch den Gesamtsieg. Allerdings hatte er mit Alexander Leuchtner (Rastatter TV, 19:11,86 min.) einen ebenbürtigen Gegner. Kreismeister/in in Ihrer Altersklasse können sich auch Jarunee Seifert (27:28,91 min, W40) und Ralf Seifert (25:59,83 min, M55) nennen. Carolin Rauhöft musste krankheitsbedingt leider auf einen Start verzichten.

Die Sprinterin unter den SpeedRunners, Ilona Fenske absolvierte innerhalb weniger Wochen ihren dritten Start über 200 Meter. Mit 33,93 Sekunden konnte sie ihren Lauf sicher gewinnen. Zugleich hat sie bestätigt, das ihr Resultat von Murr (33,86 Sekunden) keine Eintagsfliege war. Letztendlich sei noch Herbert Jähtzen genannt, der aber bei seinen 3.000 Meter-Lauf aufgab.

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Impressionen vom Meeting in Königsbach - zum vergrößern bitte anklicken


06.08.21 - Erstmals gab es bei den "SpeedRunners" eine Mitgliederversammlung mit Neuwahlen. Im Restaurant "Hühnerwäldle" in Dietlingen trafen sich auf Einladung der 1. Vorsitzenden (Ilona Fenske) rund zwei Drittel der Mitglieder/innen. Die Vorstandschaft hatte in ihrem Rückblick durchweg positives zu berichten. Bei den Neuwahlen wurden Ilona Fenske und Collin Haug als 1. Vorsitzende, bzw. als Wettkampfwart vorgeschlagen und wieder gewählt. Stefanie Geppert kandidierte nicht mehr als Schatzmeisterin. Mit Philipp Rücker fand sich aber sofort ein Nachfolger, dem die Anwesenden durch seine Wahl als neuen Schatzmeister ihr Vertrauen aussprachen. Das Trio nahm auf Nachfrage die Wahl an. Mit den besten Wünschen schloss Ilona Fenske die Mitgliederversammlung.


25.07.21 - An Tag zwei der Kreis-Meisterschaften (Einzel) im LA-Kreis Pforzheim war über 200 m erneut Ilona Fenske am Start. Es waren aber wieder keine optimalen Umstände, wie vor zwei Wochen in Murr. Dort streikte die Zeitnahme, so dass Ilona Fenske nur 30 Minuten später nochmal die 200 m rennen musste. Dieses mal wartete sie rund 20 Minuten auf ihren Start, da sie erst im vierten Lauf dran war. Dennoch standen am Ende respektable 34,29 sec. zu Buche.


24.07.21 - Bei den Kreis-Meisterschaften (Einzel) im LA Kreis Pforzheim war das frisch getraute Paar Carolin und Daniel Rauhöft in den Farben der "SpeedRunners" über 1.500 Meter am Start. Obwohl bei Läufen ab 800 Meter das tragen von Startnummern laut Ausschreibung Pflicht ist, wurden keine ausgegeben. Beim Start empfahl man dann doch Startnummern, ansonsten müssten die sechs Frauen und sieben Männer getrennt laufen. Mit dem Fazit, dass zunächst Carolin einen Gesamtsieg bei den Mädels in 5:44,75 Minuten absolvierte und zehn Minuten später folgte ihr Daniel mit seiner Laufzeit von 4:56,33 Minuten ebenfalls als Gesamtsieger der Jungs.


11.07.21 - Endlich gibt es wieder - richtigen - Wettkampfsport. Ilona Fenske nutzte die Gunst der Stunde, um beim "WLV Masters Qualifikationstag in Murr" ihre Spikes zu schnüren. Das Ergebnis war dann der Knaller, bereits nach 33,86 Sekunden passierte sie die Ziellinie. Um das Ergebnis richtig einzuordnen muss man wissen, das sie die Qualifikation zur Senioren-DM in Ihrer Altersklasse um lediglich 0,86 Sekunden verfehlt hat.


09.05.21 - Ilona Fenske und Daniel Riege liefen am vergangenen Sonntag bei der mit Sicherheit weltweit größten virtuellen Laufveranstaltung mit dem Namen „Wings for Life World Run“. Deren Erlös geht zu 100 Prozent an die Rückenmarksforschung, um Querschnittslähmungen zu heilen.

Die Teilnahme ist sowohl für Hobbyläufer/innen als auch für Profis geeignet. Mit 20,00 € Startgeld ist man dabei. Nach dem eigenen Start setzt 30 Minuten später das virtuelle „Catcher Car“ zur Verfolgung an. Alle 30 Minuten beschleunigt es, um nach und nach alle Läufer/innen einzuholen, die das offizielle Rennen dann beenden müssen. Während des Laufes wird man per App und In-Ear Kopfhörern über den Abstand des „Catcher Cars“ informiert.

Weltweit fand ein gemeinsamer Start mit insgesamt unglaublichen 184.236 Sportler/innen statt. Dadurch kam mit Startgeldern und Spenden ein Erlös von 4,1 Millionen Euro zusammen. Sogar 837 Rollstuhlfahrer beteiligten sich an der Aktion. Einer davon, der Schwede Aron Anderson wurde als weltbester aller Teilnehmer/innen erst nach 66,8 Kilometern vom „Catcher Car“ eingeholt. Auf Rang vier weltweit folgte als erste Frau die Russin Nina Zarina die sich 60,1 Kilometer lang vor dem virtuellen Gegner halten konnte.

In Deutschland war der Start um 13:00 Uhr, bei Temperaturen von bis zu 28 Grad. Ilona Fenske und Daniel Riege ging es um den sozialen Aspekt der Veranstaltung. Natürlich war aber auch der Ehrgeiz geweckt, nicht vom „Catcher Car“ frühzeitig eingeholt zu werden. Das Duo wählte den Grillplatz „Stegwiesen“ im Würmtal als Startort. Flussaufwärts wendete Ilona Fenske bei Kilometer fünf und Daniel Riege bei 10,5 Kilometer. Am Ende ließ sich Ilona Fenske nach 10 Kilometer beim Auslaufen vom „Catcher Car“ einholen. Daniel Riege hatte sich 27 Kilometer in 2:15 Stunden vorgenommen. Doch nicht zuletzt auf Grund der Hitze wurde er nach 21,27 Kilometern und einer Laufzeit von 1:55:21 Stunden virtuell eingeholt.



10.04.21 - Carolin Rauhöft und Daniel Riege waren eine der ersten, die den virtuellen Wettkampf des "Tri-Team SSV Ettlingen" in Angriff genommen haben. Aus dem ursprünglichen "Knecht Ruprecht Lauf", der am 06. Dezember 2020 hätte stattfinden sollen, wurde nun der "1. Ettlinger Osterlauf". Der virtuelle Wettkampf findet zwischen dem 11. und 18. April statt. Angeboten werden sehr anspruchsvolle 5 km mit rund 110 Höhenmeter, sowie 10 Kilometer. Dabei muss zweimal der Fünfer absolviert werden. In der aktuellen 10er-Rangliste, die unmittelbar nach dem Zieleinlauf online ist, belegen Daniel (50:33 min.) und Carolin (51:56 min.) die Plätze zehn und elf. Carolin ist momentan die schnellste Frau.


20.12.20 - Elke Damm hat das interne Rennen um den "Großen Preis der Stadt Pforzheim" gewonnen. Die 1. Vorsitzende, Ilona Fenske (rechts), hatte sich eine Zahl zwischen 1 und 100 notiert. Das Mitglied, das in seiner Schätzung dieser Zahl am nächsten kam, dem gehörte dann der Gewinn. Die Schätzungen lagen zwischen 3 und 99, sowie 116 außer Konkurrenz ;-). Die Auflösung war die Zahl 14. Elka Damm kam mit der 12 dem am nächste Pforzheims  Oberbürgermeister, Peter Boch, hatte im Namen der Stadt Pforzheim allen Pforzheimer Vereinen als Weihnachtsgeschenk je eine Bienenwachskerze zum selber basteln zukommen lassen.


29.11.20 - Der letzte Tag des virtuellen Wettkampfes in Langensteinbach stand auf dem Programm. Zum einen wurde versucht die bisherige persönliche Laufzeit zu verbessern, zum anderen startete der Versuch Rang vier in der Teamwertung zu festigen, bzw. eventuell sogar noch den Bronzerang zu erreichen. Total waren deshalb am letzten Wochenende nochmal fünf "SpeedRunners" und zwei Gäste auf dem hügeligen Rundkurs in Langensteinbach zu Gange. 

Fazit: Die besten Platzierungen im Gesamtfeld gehen auf das Konto von Philipp Rücker, Daniel Riege, sowie Carolin Rauhöft. Carolin war mit 19:13 min. die schnellste aller 115 Läuferinnen über fünf Kilometer (4,6 km) und unter den 125 Frauen beim 10er (9,4 km) lief sie mit 42:20 min. die viertschnellste Zeit. Philipp und Daniel sind final als Gesamtzweiter (16:46), und Gesamtdritter (16:55) aller 334 Läufer/innen beim Fünfer platziert. Den Zehner absolvierten insgesamt 362 Akteure. Mit 37:10 Minuten bzw. 37:13 min. landenten Philipp und Daniel auf den Plätzen 14 und 15. Darüber hinaus gab es Altersklassensiege für Carolin, Ilona Fenske, Daniel und Herbert Jähtzen über fünf Kilometer und für Carolin und Herbert über zehn Kilometer. Philipp holt Silber beim Fünfer und für Daniel gab es Bronze beim 10er. Jarunee Seifert verpasste Bronze über fünf Kilometer gerade mal um zwei Sekunden. Uwe Mayer hatte über zehn Kilometer in seiner Altersklasse 52 "Gegner", respektabel deshalb sein 12. Rang. Nicht zuletzt sei Ralf Seifert genannt, der trotz Rückenproblemen den 5er, den 10er und die fünf Kilometer Walking gemeistert hat. Apropos Walking, hier gaben Stefanie Geppert und Elke Damm ihren Einstand. Und dann waren da noch unsere Gäste Andrea und Ronald Riege, die mit ihrem Einsatz dazu beigetragen haben, das die "SpeedRunners Pforzheim" mit 155 Kilometern sicher auf Rang vier der Teamwertung stehen.

Pforzheimer Kurier vom 05.12.2020 - zum vergrößern bitte anklicken


15.11.20 - Gleich "sieben SpeedRunners auf einen Streich" waren beim virtuellen Wettkampf in Langensteinbach am Start. Ein Quintett nahm die fünf (4,56 km) Kilometer in Angriff und zwei die 10 km (9,4 km)-Strecke. Carolin Rauhöft, Philipp Rücker und Daniel Riege gaben ihr Debüt beim Fünfer. Nachdem sich Philipp Rücker und Daniel Riege an gleicher Stelle vor zwei Wochen beim Zwischenstand auf Anhieb an die Spitze des 10 km-Feldes gesetzt hatten, gelang ihnen dieser Coup beim Fünfer erneut, und zwar deutlich. Philipp finishte nach 16:46 und Daniel nach 16:55 Minuten. Rang drei der mittlerweile 227 Läufer/innen folgt mit einer Laufzeit von 18:26 Minuten. Auch Carolin Rauhöft rannte der virtuellen Frauen-Konkurrenz auf und davon. Mit 19:13 Minuten lag sie letztendlich 1:16 Minuten vor der Zweitplatzierten aller bisher gelaufenen 76 Läuferinnen. Des Weiteren waren Jasmin und Ralf Seifert im Laufeinsatz, die beide ihre bisherigen Zeiten mit 54:35, bzw. 51:16 Minuten auf der Langstrecke verbessern konnten. Diese haben aktuell 231 Akteure gemeistert. Auf der kürzeren Distanz waren zudem Ilona Fenske und Herbert Jähtzen schneller unterwegs, als vor einer Woche. Sie überquerten die Ziellinie nach 23:32 (insgesamt Rang acht aller 76 Läuferinnen) und 22:22 Minuten die Ziellinie. Natürlich wurde von allen die Corona-Auflagen befolgt. Die sieben SpeedRunners waren aus vier Haushalten und diese sind jeweils zu unterschiedlichen Uhrzeiten gelaufen.


01.11.20 - Vier SpeedRunners waren beim "Volkslauf" in Langensteinbach. Carolin Rauhöft, Daniel Riege, Philipp Rücker und Herbert Jähtzen absolvierten die 9,4 Kilometer. Dabei setzten sich Philipp (37:10 Minuten) und Daniel (37:13) auf Anhieb deutlich an die Spitze der 77 Finisher, die diese Strecke bisher gemeistert haben. Carolin verpasste mit 42:20 Minuten Rang eins bei den Frauen gerade mal um sechs Sekunden. Zu der Veranstaltung - In Zeiten von Corona hat man in Langensteinbach eine außergewöhnliche Idee gehabt. Nachdem man sich im Internet angemeldet hat, kann man Samstags und Sonntags seine Startnummer für fünf (4,6 km) oder 10 Kilometer (9,4 km) für gerade mal 4,00 € beim Stadion abholen. Dann besteht die Möglichkeit täglich zwischen 9:00 und 16:00 Uhr die jeweilige Strecke in Angriff zu nehmen. Man läuft mit einem in der Startnummer integriertem Chip über eine Matte bei Start und Ziel  Unmittelbar nach dem Zieleinlauf ist das Laufergebnis schon online. Die Laufstrecken sind perfekt ausgeschildert, verlaufen ist unmöglich.

Dazu Berichte. Pforzheimer Zeitung vom 10.11.2020 und Pforzheimer Kurier vom 09.11.2020.

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03.10.20 - Philipp Rücker absolvierte nicht nur seinen ersten Start für die SpeedRunners, sondern seinen allerersten Lauf-Wettkampf überhaupt. Dabei hat er sich gleich der Konkurrenz bei der 1. BW Trailrun-Meisterschaft gestellt. In Zell am Hamersbach standen dann 20,7 km mit total rund 700 Höhenmetern auf dem Programm. Als wenn das noch nicht genug wäre, war vom Start bis ins Ziel Dauerregen angesagt. Im Ziel stand dann für Philipp Rücker 1:43:52 Stunden und ein Platz im Mittelfeld der M 35 zu Buche. Herzlichen Glückwunsch!

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13.09.20 - Am 13.09.2019 fand unsere Gründungsversammlung statt. Das bedeutet, ein Jahr "SpeedRunners". Diesen Tag haben wir nicht einfach so verstreichen lassen, sondern ein Teil unserer Mitglieder/innen machte sich mit Freunden auf zu einer Wanderung durch die Weinberge rund um Keltern mit einem anschließendem Einkehrschwung in der  "Grenzsägmühle" in Niebelsbach.

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08.08.20 - Unser erstes "SpeedRunners - Grillfest". Jasmin und Ralf Seifert waren unsere Gastgeber. Vielen Dank! Beginn war um 16.00 Uhr, um 23:30 Uhr machten sich die letzten der zehn Teilnehmer/innen auf den Heimweg.

Anmerkung: Es gab natürlich auch alkoholfreie Getränke, Kaffee, Kuchen und Salate.

25.05.20 - Unsere Website ist seit sieben Wochen online. Bis zum heutigen Tag hatten wir nahezu 700 Besucher/innen, was einem Schnitt von 100 pro Woche, bzw. 14 pro Tag entspricht Das mag für manch einen wenig sein, wir "SpeedRunners" sind damit sehr zufrieden. Wir freuen uns über EUER Interesse an unserem neuen Verein und hoffen, das wir EUCH bei hoffentlich bald stattfindenden Wettkämpfen treffen können.


07.05. / 20.05.20 - Berichte im Pforzheimer Kurier - zum vergrößern bitte anklicken


30.04.20 - Bericht in der PZ - zum vergrößern bitte anklicken


06.04.20 - Unsere Website ist online.


02.04.20 - Post vom Badischen Leichtathletik-Verband (BLV) ...                                                                                              ... ab sofort Startberechtigung für den BLV.


16.02.20 - Mitgliederversammlung in Pforzheim ...                                                                                                                   ... gewählt wurden zwei Kassenprüfer.


31.12.19 - Silvesterlauf in Stuttgart-Weilimdorf                                                                                                                         ... 5,5 km, Ilona Fenske - 1. der W 50                                                                                                                                      ... 5,5 km, Herbert Jähtzen - 1. der M 65


09.11.19 - Herbstwaldlauf der TG Ötigheim                                                                                                                              ... Rang 1 der W 50 über 5 km für Ilona Fenske

Fotos: Ekkehard Gübel, zum vergrößern - bitte anklicken


01.11.19 - Hockenheimring-Lauf                                                                                                                                               ... schon wieder neue PB für Ilona Fenske über 5 km - 24:58 min


13.10.19 - Hardtwaldlauf der LSG Karlsruhe - Premieren-Lauf für "SpeedRunners Pforzheim"                                              ... neue PB für Ilona Fenske über 5 km - 25:56 min

Foto: Ekkehard Gübel, zum vergrößern - bitte anklicken